Trendwende gestoppt
Arbeitslosigkeit in Frankreich gestiegen

In Frankreich ist die Zahl der Arbeitslosen im November gestiegen. Der von Präsident François Hollande mehrfach bis Jahresende angekündigte Rückgang der Arbeitslosenzahlen verzögert sich erneut.
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ParisDie Arbeitslosigkeit in Frankreich ist erneut gestiegen. Ende November lag die Zahl der Menschen ohne Job in der nach Deutschland zweitgrößten Volkswirtschaft der Euro-Zone im Vergleich zum Vormonat um 0,5 Prozent höher.

Nach Angaben des Arbeitsministeriums in Paris vom Donnerstag wurden 3.293.000 Franzosen ohne Arbeit gezählt. Damit verzögert sich erneut der von Präsident François Hollande mehrfach bis Jahresende angekündigte Rückgang der Arbeitslosenzahlen.

In einer Reaktion aus dem Élysée-Palast sagte Hollande allerdings, die Trendwende sei „in vollem Gang“. Der Staatschef berief sich dabei auf die Oktoberzahlen - damals war die Arbeitslosigkeit stärker zurückgegangen (minus 20.500) als sie nun gestiegen ist (plus 17.800). Hollande sprach von einem „täglichen Kampf“, eine nachhaltige Senkung der Arbeitslosigkeit sei „in Reichweite“.

Im Vergleich zu Deutschland liegt die Arbeitslosigkeit im kriselnden Frankreich etwa doppelt so hoch.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Mit dem Ersatz der vorherigen Landeswährungen durch den Euro und damit auch der Eliminierung freier Wechselkurse wurde die Zinsumverteilung zwischen den europäischen Staaten soweit erhöht, dass die wirtschaftlich schwächsten in die Zinssklaverei und an den Rand des Staatsbankrotts getrieben wurden, während vor allem die deutsche Volkswirtschaft davon profitierte. Die unbewussten und eigentlich irrationalen Handlungen der europäischen Politiker, die zu dieser Situation geführt haben, erweisen sich im Nachhinein als überaus vorteilhaft für die schnellstmögliche Durchsetzung der Globalen Sozialen Marktwirtschaft, die allerdings nicht mehr von der "hohen Politik", sondern vom arbeitenden Volk initiiert wird.

    Sobald die globale Liquiditätsfalle evident wird (voraussichtlich im Frühjahr 2014), werden überall auf der Welt immer mehr Geldersparnisse aus der langfristigen Anlage abgezogen und sowohl auf Girokonten als auch in Bargeld liquide gehalten, während ein Teil dieser internationalen Ersparnisse zum letzten "sicheren Hafen" fließt, d. h. nach Deutschland. Die deutsche Volkswirtschaft wird sich also noch für eine gewisse Zeit über Wasser halten können, während im Rest der Welt immer mehr Massenentlassungen zu fortschreitendem Zerfall der öffentlichen Ordnung führen und in einigen Ländern bereits "The Mob Rules".

    Nicht die Vernunft, sondern Angst – in der es zumindest in Deutschland noch möglich ist, den eigenen Kopf etwas anzustrengen statt fremde Köpfe einzuschlagen – wird die Masse des deutschen Volkes zu der einen Erkenntnis bringen: Wenn auch bei uns das Geld nicht mehr umläuft, verlieren wir alles, also brauchen wir eine konstruktive Geldumlaufsicherung! Alles Weitere ergibt sich von selbst:

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2013/11/der-wille-zur-macht.html

  • Wann vereinigt sich Hollande mit dem Geist von Herrn Sinn oder Herrn Lucke?

    Je größer die Probleme in den EU-Ländern werden, desto schwächer wird der Euro.

    Je schwächer der Euro, desto größer die Exportchancen Deutschlands - zumindest vorerst.

    Je stärker der Export Deutschlands, desto geringer die Chancen der übrigen EU-Länder.

    Frau Merkel formulierte einmal: "Stirbt der Euro, stirbt Europa." Muss man es denn so wörtlich nehmen, dass die Deutschen über den Euro Europa besiegen sollten?

    Merkels Aussage ist richtig und sie gilt sogar im Umkehrschluss: Stirbt Europa, stirbt der Euro.

    Wollen wir das wirklich?

    Als Kanzlerin hatte sie Anspruch auf eine sachgerechte Beratung. Aber sie hat es geschafft in ihrem Umfeld nur noch Leute zu haben, die ihr nach dem Mund reden. Nach dem Mund reden wie seinerzeit in der DDR oder in der Nazizeit.

    Wie ist es zu verstehen, dass sie sich abseits der kritischen Denker stellt?
    Ich denke beispielsweise an Herrn Sinn, Bundesbankpräsident a.D. Weber, EZB-Chefvorlkswirt a.D. Stark oder gar den noch amtierenden Bundesbankpräsidenten und EZB-Rat-Mitglied Weidmann oder gar Prof. Lucke von der AfD.

    Wer Europa und gleichzeitig den Euro retten will, der muss Deutschland aus dem Euro lösen. Deutschland macht bei der derzeitigen Konstellation über den Euro alle umliegenden Länder und damit Europa "kaputt".

    Der Hitlervergleich mit Frau Merkel war seitens der Griechen nicht fair, aber dennoch nicht absurd. Frau Merkel verkörpert nicht das Deutschland, dass wir Bürger sehen wollen. Die Zeit "Deutschland, Deutschland über alles, über alles in der Welt" verbinden wir mit der Nazi-Zeit. Gewiss, viele Nazigrößen sind in der damaligen CDU untergeschlüpft. Aber ist es richtig, sie wieder auferstehen zu lassen?

    Hoffen wir, dass Hollande die richtigen Worte findet und den Alptraum beendet.

  • "Arbeitslosigkeit hängt eben mit Sozialismus zusammen ."

    LOL, ja ganz bestimmt. Gäbe es Sozialismus ohne Kapitalismus?
    Und gäbe es im reinen Kapitalismus keine Arbeitslosen?
    Wahrscheinlich nicht, dann wären alle Arbeitslosen Unternehmer, oder?

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