Troika-Überprüfung
Griechenland kann auf weitere Milliarden hoffen

Die ins Stocken geratene Troika-Prüfung läuft bereits seit September, nun soll sie endlich abgeschlossen werden. Griechenland kann auf weitere Milliardenhilfen hoffen. Bei der geplanten Börsensteuer hakt es weiterhin.
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Brüssel/AthenNach monatelangem Poker mit den internationalen Geldgebern kann das krisengeschüttelte Griechenland auf weitere Milliardenhilfen hoffen. Die Euro-Finanzminister kündigten am Montag eine Rückkehr der Troika-Kontrolleure nach Athen in den kommenden Tagen an. „Wenn jeder seine Arbeit macht, kann die Überprüfung im März abgeschlossen werden“, sagte EU-Währungskommissar Olli Rehn in Brüssel. Erst nach einem positiven Troika-Votum können neue Mittel aus dem Hilfsprogramm fließen. Auf europäischer Seite stehen derzeit 10,1 Milliarden Euro bereit.

Die Eurostaaten machten zudem deutlich, dass sie es bei möglichen Zusatzhilfen für Athen überhaupt nicht eilig haben. „Es gibt keinen dringenden Grund, über die Zukunft und eine Nachfolge (des Programms) vor der zweiten Jahreshälfte zu debattieren“, resümierte Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem. Die Kassenhüter umschiffen damit die Europawahlen vom 22. bis 25. Mai. Es wird befürchtet, dass euroskeptische Parteien von dem seit Jahren dauernden Griechenland-Debakel profitieren könnten.

Griechenland bekam internationale Hilfsprogramme mit einem Umfang von insgesamt rund 240 Milliarden Euro. Auf europäischer Seite läuft das Programm Ende des Jahres aus, der Internationale Währungsfonds (IWF) ist hingegen noch bis Anfang 2016 in der Pflicht. Die ins Stocken geratene Troika-Prüfung läuft bereits seit vergangenem September.

„Über die Auszahlung der nächsten Tranche werden wir entscheiden, sobald die Troika dafür die Voraussetzungen geschaffen hat. Das wird vor dem Mai sein“, sagte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU). Dann steht in Athen eine Schuldentilgung in Milliardenhöhe an. Es gibt aber keine akute Geldnot, da Griechenland 2013 nach eigenen Angaben einen Budgetüberschuss erzielte – dabei ist allerdings die riesige Zinslast ausgeblendet.

In Zypern gibt es zurzeit keine besonderen Probleme – das Hilfsprogramm von insgesamt 10 Milliarden Euro sei in der Spur, sagte Dijsselbloem.

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  • Hallo @ PeterKock

    Nach meiner Information war es ROT/GRÜN, die Griechenland in den EURO - Raum katapultiert haben.

    Herr Waigel hatte sogar mit einem Griechen gewettet, das Griechenland nicht im Euro-Raum aufgenommen wird.

    Ansonsten bin ich Ihrer Meinung.

  • Die Griechen haben uns immer belogen und H.Kohl und H.Waigel wußten das sogar ! Aber man wollte unbedingt das die mitgehen.Koste es was es wolle. Völlig unsinniges System. Da bin ich sicher das die uns auch jetzt belügen und die Troika ..... schlaft schön weiter! Ach ja, der Ordnung halber , jeder Grieche trägt eine Staatsverschudung von 33.000 Euro. Jeder Deutsche trägt 66.000 Euro= über 5,4 Billionen mit 1200 Jahren Tilgungszeit. Tolle Politiker haben wir.

  • na da hätte aber keine mit gerechnet.

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