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Trotz Ausnahmezustand: Islamisten ermorden Christen in Nigeria

Eine islamistische Gruppe will Christen aus Nigeria vertreiben. Nach Anschlägen zu Weihnachten hatte sie ein Ultimatum gestellt, worauf der nigerianische Präsident den Ausnahmezustand verhängte. Nun gibt es erneut Tote.

Archivfoto eines Anschlags von Boko Haram in Nigeria im November 2011. Quelle: AFP
Archivfoto eines Anschlags von Boko Haram in Nigeria im November 2011. Quelle: AFP

Kano/MaiduguriIn Nigeria machen Fanatiker weiter Jagd auf Christen. Seit Donnerstagabend wurden im Norden des Landes etwa 30 Christen getötet, davon 17 bei einem Überfall auf Trauergäste am Freitag in der Stadt Mubi. Im Namen der islamistischen Sekte Boko Haram bekannte sich ein Anrufer bei der Nachrichtenagentur AFP zu den Anschlägen und verwies darauf, ein Ultimatum an die Christen zum Verlassen des Nordens sei abgelaufen.

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Beim jüngsten Angriff auf eine Kirche in der Stadt Yola im Bundesstaat Adamawa wurden mindestens acht Menschen getötet. Krankenhausmitarbeitern zufolge wurden acht bis zehn Leichen in das Hospital eingeliefert. Über die Zahl der Verletzten könne er keine Angaben machen, sagte ein Krankenhausmitarbeiter. Ein Anwohner sagte, Ziel des Angriffs sei eine christlich-apostolische Kirche im Stadtzentrum gewesen. Yola ist die Hauptstadt des nordöstlichen Bundesstaats.

Der folgenschwerste Überfall der Anschlagsserie ereignete sich am Freitag in Mubi, ebenfalls in Adamawa. Nach Angaben von Bewohnern stürmten Bewaffnete dort ein Haus, in dem sich Trauergäste aus der christlichen Volksgruppe der Igbo versammelt hatten. Diese wollten Abschied von einem der fünf Toten eines Überfalls vom Vorabend nehmen. Bewohner sprache von 17 Toten, die Polizei von zwölf.

Am Donnerstagabend stürmten Bewaffnete eine Kirche in der Stadt Gombe im Nordosten des Landes und erschossen sechs Menschen, wie Pastor John Jauro sagte. Er habe den Gottesdienst gehalten, als die Angreifer gekommen seien, sagte Jauro, seine Frau sei unter den Toten. „Unsere Augen waren geschlossen, als einige Bewaffnete in die Kirche stürmten und das Feuer auf die Gemeindemitglieder eröffneten.“ Zehn weitere Menschen seien verletzt worden.

„Wir sind für die Angriffe von Mubi und Gombe verantwortlich“, sagte Abul Qaqa, der sich in den vergangenen Wochen wiederholt im Namen von Boko Haram zu Wort gemeldet hatte. Der von der Regierung verhängte Ausnahmezustand werde Boko Haram nicht daran hindern, „überall hinzugehen, wo wir hingehen wollen“.

In Nigeria gab es in den vergangenen Wochen und Tagen vermehrt Angriffe auf Christen. An Weihnachten waren bei mehreren Anschlägen auf Christen mindestens 49 Menschen getötet worden. Zuletzt hatte die Sekte Christen im weitgehend muslimischen Norden des Landes gedroht und diese aufgefordert, binnen drei Tagen die Region zu verlassen.

Nach der Anschlagsserie verhängte Präsident Goodluck Jonathan am Silvestertag den Ausnahmezustand über Teile des Landes. Gombe gehörte jedoch nicht zu dieser Region. Am Freitag bestätigte die Polizei jedoch, dass sich Sicherheitskräfte in der Ortschaft Potiskum im Staat Yobe Gefechte mit mutmaßlichen Anhängern von Boko Haram geliefert hätten. Die Kämpfe dauerten den Angaben zufolge am Abend weiter an.

Nach einer Zählung der Nachrichtenagentur AP war Boko Haram im vergangenen Jahr für mindestens 510 Morde verantwortlich. Die Islamisten kämpfen im Norden des Landes für die Einführung des islamischen Rechtssystems Scharia.

  • 07.01.2012, 06:53 Uhrguenni7

    @stupid:
    Leider (Weil nicht alle Muslime so sind), muss ich Ihnen Recht geben. Das wird mit Hilfe der Grünen Allerweltsverbesserer leider schlimmer werden.
    Die Grünen und alles links davon stehen total auf alles was Anti-Amerikanisch ist. Also rein mit Denen, ein paar Bomben mehr oder weniger.....

  • 07.01.2012, 05:13 UhrAnonymer Benutzer: stupid

    Christian Wulff
    Der Islam gehört zu Deutschland

    Die friedlichste Religion der Welt

    Mit Verlaub,
    in der deutschen Politik sind wir nur von Beknackten umzingelt.

    Jetzt fehlen nur noch die Gutmenschen Ergüsse von den Grünen und der SPD, die Islamisten nach Deutschland zu holen, damit sie nicht weiter böse Christen in Nigeria abschlachten.

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