Trotz der Wahlniederlage
Blair hält an seinem EU-Kurs fest

Trotz der hohen Verluste seiner Labour-Pratei bei den Europa-Wahlem hält Großbritanniens Prmierminister Tony Blair an seinem EU-freundlichen Kurs fest.In London sagte Blair: „Wir sind durch Europa ein Mitglied des größten Bündnisses und des größten Marktes auf der Welt. Warum solten wird dies aufgeben?"

HB LONDON. Bei der Europawahl in Großbritannien hatte die United Kingdom Independence Party (UKIP), die für einen sofortigen Austritt aus der EU eintritt, 16,1 Prozent der Stimmen bekommen, während die Labour- Partei mit 22,6 Prozent das schlechteste Ergebnis seit dem Ersten Weltkrieg verzeichnete.

Er werde nicht zulassen, dass Großbritannien in Europa an den Rand gedrängt werde, sagte Blair mit Blick auf die UKIP. Ein Austritt aus der EU wäre „ein Akt außergewöhnlicher Dummheit“. Der aus der EU- Mitgliedschaft für Großbritannien gezogene Nutzen übersteige die Nachteile bei weitem, sagte der Premierminister, der sich diese Woche mit seinen Amtskollegen in Brüssel trifft, um sich auf eine EU- Verfassung zu einigen.

Blair ließ jedoch keinen Zweifel daran, dass er bei den Verhandlungen in Brüssel entschieden für britische Interessen eintreten wird. Das nationale Veto etwa bei der Sozialgesetzgebung und der geplanten Steuerharmonisierung auf EU-Ebene werde er nicht aufgeben, sagte er. „Keinesfalls“ werde er außerdem der Ernennung eines EU-Außenministers unter der Regie der EU-Kommission zustimmen. „Das wird nicht geschehen“, sagte Blair.

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