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Trotz Drohgebärden des Nordens: Südkorea und USA starten Seemanöver

Unbeeindruckt von massiven militärischen Drohgebärden Nordkoreas haben die US-Streitkräfte mit Einheiten Südkoreas am Sonntag ein großes Seemanöver im Japanischen Meer begonnen. An der mehrtägigen Übung vor der koreanischen Halbinsel sind rund 8 000 Soldaten beider Länder beteiligt.

Vorbereitungen auf dem US-Flugzeugträger USS George Washington für das Manöver im Japanischen Meer. Quelle: ap
Vorbereitungen auf dem US-Flugzeugträger USS George Washington für das Manöver im Japanischen Meer. Quelle: ap

HB SEOUL. Nach US-Angaben sind zudem 20 Kriegsschiffe, darunter der Flugzeugträger "USS George Washington", sowie mehr als 200 Flugzeuge im Einsatz. Die US-Militärführung erklärte, das Manöver solle ein starkes Signal an das kommunistische Regime in Pjöngjang senden, dass Aggressionen in der Region nicht toleriert würden.

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Nordkorea hatte erst am Vorabend des Manövers seinerseits mit einer "gewaltigen nuklearen Abschreckung" gedroht. Die mächtige Nationale Verteidigungskommission unter Führung von Staatschef Kim Jong Il kündigte am Samstag außerdem einen "heiligen Vergeltungskrieg" gegen Südkorea und die USA an, wie die amtliche Nachrichtenagentur KCNA berichtete. Nordkorea bezeichnete das Manöver erneut als unentschuldbare Provokation und gab sich unbeeindruckt durch militärische Bedrohungen und Sanktionen.

Der amerikanische Flugzeugträger verließ nach Fernsehberichten am Sonntagmorgen (Ortszeit) zusammen mit anderen Kriegsschiffen die Südküste Südkoreas in Richtung Japanisches Meer. Dort sollten sie in internationalen Gewässern unter anderem auf ein amerikanisches Atom- U-Boot treffen. Zu den Übungen zur U-Boot-Abwehr gehören nach Militärangaben neben dem Feuer aus Artilleriegeschützen auch der Einsatz von Wasserbomben und die Luftbetankung von Flugzeugen.

Die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel haben sich seit dem Untergang einer südkoreanischen Korvette im März zugespitzt, bei dem 46 Seeleute getötet wurden. Südkorea macht das Nachbarland für den Vorfall verantwortlich. Nordkorea bestreitet eine Verwicklung.

Nach Erkenntnissen eines internationalen Ermittlerteams wurde das Schiff durch einen nordkoreanischen Torpedo-Angriff versenkt. Als Reaktion hatten die USA und Südkorea das gemeinsame Manöver angekündigt. Es soll bis Mittwoch dauern.

  • 25.07.2010, 15:44 UhrAnonymer Benutzer: frißoderstirb

    experten aus russland und china sind nicht der meinung das es ein nordkoreanisch abgefeuerters topedo war. ausschließlich die usa hörigen länder schreiben soetwas brav. sonst gibts kein hapahapa mehr vom großen bruder

  • 25.07.2010, 15:05 UhrAnonymer Benutzer: Gordon Clown

    Das Handelsblatt schreibt: "An der mehrtätigen Übung vor der koreanischen Halbinsel sind rund 8000 Soldaten beider Länder beteiligt"
    Genauer und besser wäre es gewesen, wenn das Handelsblatt schreibt:" ...vor der nordkoreanischen Halbinsel...." nämlich genau vor deren Küste!
    Und warum ist die USA dabei?
    ist Südkorea etwa in der NATO?

  • 25.07.2010, 14:23 UhrAnonymer Benutzer: gregor

    Trägt das zur Entschärfung der Situation bei?

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