Trotz Friedensplan
Schwere Kämpfe erschüttern die Ukraine

Das Minsker Abkommen dürfte Geschichte sein: Die Ukraine hat an der Front im Donbass wieder schwere Waffen zusammengezogen. Bei den jüngsten Kämpfen sei Artillerie vom Hinterland ins Grenzgebiet verlegt worden, so Kiew.
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DonezkRegierungstruppen und Rebellen haben sich im Osten der Ukraine die schwersten Gefechte seit Vereinbarung einer Waffenruhe vor knapp vier Monaten geliefert. Die prorussischen Separatisten rückten am Mittwoch nach Angaben des ukrainischen Militärs mit Panzern und bis zu 1000 Kämpfern auf die von den Regierungstruppen gehaltene Stadt Marjinka vor. Nur dank des Einsatzes schwerer Artillerie habe der Vorstoß nach mehreren Stunden gestoppt werden können, sagte ein Militärsprecher.

Die Rebellen wiesen die Darstellung zurück. Sie hätten Marjinka nicht angegriffen. Vielmehr habe das Militär von den Aufständischen gehaltene Gebiete bei der Rebellenhochburg Donezk unter Beschuss genommen. 15 Menschen seien getötet worden. Außerdem sei der Strom in zwei Bergwerken ausgefallen. Hunderte Kumpel saßen nach Rebellenangaben zeitweise unter Tage fest, konnten aber später gerettet werden.

Das Ausmaß der Kämpfe war weitaus größer als die nahezu täglichen Scharmützel, bei denen aber auch seit Inkrafttreten der Waffenruhe regelmäßig Menschen ums Leben kamen. Die Feuerpause war unter Vermittlung der deutschen und der französischen Regierung Mitte Februar vereinbart worden. Sie sieht auch den Abzug schwerer Waffen vor.

Die Regierung in Kiew hatte kürzlich vor einer erheblichen Zunahme der Kämpfe gewarnt. Sie beschuldigte Russland, die Rebellen mit zusätzlichem schwerem Militärgerät zu versorgen. Die Führung in Moskau hat solche Vorwürfe wiederholt zurückgewiesen.

Die Kämpfe am Mittwoch dauerten nach Angaben von Verteidigungsminister Stepan Poltorak zunächst zwölf Stunden. Später brachen sie aber erneut aus, wie ein Militärsprecher der Nachrichtenagentur Interfax sagte. Teile Marjinkas standen demnach in Flammen. Die Regierungstruppen kontrollierten den Ort östlich von Donezk aber nach wie vor.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Murksel hat schon wieder Mist gemacht. Deutsche Steuergelder für diese Killer,
    unglaublich diese Frau.

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