Trotz neuer Führung
Bush bekräftigt Embargo gegen Kuba

US-Präsident George W. Bush hält auch nach dem Rückzug Fidel Castros als kubanisches Staatsoberhaupt am amerikanischen Wirtschaftsembargo gegen das kommunistische Land fest. Zuletzt waren in der amerikanischen Politik Stimmen laut geworden, die ein Überdenken der bilateralen Beziehungen forderten.

HB WASHINGTON. Kuba, in dem unlängst Fidels Bruder Raul offiziell die Macht übernommen hat, habe einfach nur einen Diktator durch einen anderen ersetzt, sagte Bush am Freitag nach einem Treffen mit kubanischen Dissidenten in Washington.

Fidel Castro bestimme im Hintergrund aber noch immer die Politik des Inselstaates mit. Die Regierung in Havanna müsse vielmehr einen friedlichen Demokratisierungsprozess anstoßen, fügte Bush an. Dazu zähle etwa, politische Gefangene freizulassen und die Menschenrechte zu respektieren.

Das US-Embargo gegen Kuba besteht seit Jahrzehnten. Zuletzt waren in der amerikanischen Politik Stimmen laut geworden, die ein Überdenken der bilateralen Beziehungen forderten. Zu den Kritikern des Bush-Kurses zählt etwa der demokratische Präsidentschaftsbewerber Barack Obama. Bush selbst ist noch bis Januar im Amt.

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