Trotz Pakistans Protest

USA fliegen erneut Drohnenangriffe

Bei erneuten Drohnenangriffen der USA an der Grenze zu Afghanistan sind nach pakistanischen Geheimdienstangaben 16 Menschen getötet worden. Dabei hatte Pakistan noch am Vortag gegen die Drohnenangriffe Protest eingelegt.
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Eine unbemannte Drohne der US-Luftwaffe. Quelle: dapd

Eine unbemannte Drohne der US-Luftwaffe.

(Foto: dapd)

IslamabadEinen Tag nach einem formalen Protest Islamabads gegen amerikanische Drohneneinsätze haben die USA im pakistanischen Grenzgebiet zu Afghanistan gleich drei neue Angriffe geflogen. Dabei seien mindestens 16 Menschen getötet und 14 weitere verletzt worden, sagte ein pakistanischer Geheimdienstmitarbeiter, der anonym bleiben wollte. Unbemannte Flugzeuge hätten am Freitag in der Extremisten-Hochburg Nord-Waziristan Ziele in drei Dörfern mit insgesamt neun Raketen angegriffen.

Ein weiterer Geheimdienstmitarbeiter sagte, unter den Toten seien Extremisten aus Turkmenistan. Radikalislamische Aufständische hätten sich am Freitag zu Treffen zusammengefunden, um über Reaktionen auf einen möglichen Angriff der pakistanischen Armee in Nord-Waziristan zu debattieren. Von dem Stammesgebiet aus greifen unter anderem Kämpfer des Hakkani-Netzwerks ausländische Soldaten in Afghanistan an.

Das Außenministerium in Islamabad hatte am Donnerstag nach Angaben eines Ministeriumssprechers „einen hochrangigen US-Diplomaten“ einbestellt. Dem Diplomaten sei mitgeteilt worden, dass die Drohnenangriffe illegal und inakzeptabel seien, sagte der Sprecher. Pakistan protestiert seit längerem gegen die Angriffe. Die USA ignorieren das.

Bei Gefechten im pakistanischen Grenzgebiet zu Afghanistan töteten Regierungstruppen am Freitag nach Armeeangaben 13 Taliban-Kämpfer. Ein Militärsprecher sagte, zu Gefechten sei es im Stammesgebiet Orakzai und im Distrikt Lower Dir gekommen. In Lower Dir hätten Extremisten von Afghanistan aus angegriffen. Pakistan und Afghanistan werfen sich gegenseitig vor, grenzüberschreitende Angriffe von Aufständischen nicht zu unterbinden.

  • dpa
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11 Kommentare zu "Trotz Pakistans Protest: USA fliegen erneut Drohnenangriffe"

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  • Na klar dass das Handelsblatt meinen Kommentar,dass diese Banditen abgeknallt werden sollen zensiert, gehört es doch auch zum Mainstream und da darf man nichts gegen den US-Terrorstaat schreiben..
    Das ändert aber nichts an der Tatsache dass das US-Regime zerstört gehört.
    Danke für die nächste Zensur,denn das lassen sie sicher auch nicht stehen.

  • @ General-Investigation @ nirun182

    Ihre texte darf man als eher "flach" werten , weder durch Argumente noch durch fakten können sie einen Beitrag leisten , nicht mal Vermutungen haben sie zu bieten .
    Vielleicht wollen sie es ja noch mal versuchen .

  • Die Amerikaner wissen 24 stunden am tag wo sich ihre ausgewählten Personen aufhalten .
    ;;Wenn ich was glauben will,geh ich in die Kirche ""

  • Wo Sie recht haben...

  • Sie glauben, das die Amis deshalb so viele Infos haben, weil sie die Terroristen beobachten? Wovon träumen sie sonst noch? Was denken Sie denn wohl wer das ganze dort finanziert, damit dort keine Ruhe reinkommt?

  • Dem kann ich mich nur anschließen!

  • Die Sache ist ja die, die USA wollen das Opium dort unten auf jeden Fall für Ihren Drogenhandel durch kriminelle Drogenkartelle in der Welt gesichert sehen, also werden die Aufständischen abgeknallt - es sind ja alles Taliban und nicht etwa Menschen die für ihre Freiheit kämpfen. Aber dem allgemeinem Volk kann mann ja schließlich alles erzählen, die Geschichte mit den Flugzeugen hat ja auch gut funktioniert. Und die die Wahrheit erkennen kann man als Verrückte brandmarken. Wir aber wissen was ihr "Volksvertreter" dort oben gemacht habt auch wenn ihr es zu retuschieren versucht. Irgendwann wird sich das rächen. Die Lüge wird verlieren.

  • Ihre Ansicht kann nur Kopfschütteln auslösen - Menschen wie sie strotzen vor Dummheit!

  • Pakistan und Afghanistan werfen sich gegenseitig vor, grenzüberschreitende Angriffe von Aufständischen nicht zu unterbinden.
    -----------------------
    Also , Terroristen arbeiten in diesem Gebiet praktisch Grenzüberschreitend .
    Die Amerikaner haben beste Informationen über Terroristen die von ihnen unter Beobachtung stehen , glauben sie wirklich , nur weil sie sich vielleicht 10 km im Nachbarland befinden sind sie sicher und können Morden und foltern wie sie wollen ?
    Terroristen werden in den USA genauso behandelt wie in Pakistan oder Afghanistan .
    Wer in Deutschland ein Taschenmesser mit gewissen Eigenschaften bei sich hat , sie nach Aufforderung nicht ablegt sollte sich auch in Deutschland nicht auf das nächste Frühstück freuen .
    Recht so !!!!

  • +++Beitrag von der Redaktion gelöscht+++

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