Trotz Rezession
Wirtschaftsstimmung in Euro-Zone bessert sich

Derzeit steckt die Euro-Zone noch in der längsten Rezession ihrer Geschichte. Doch schon bald könnte die Wirtschaft europaweit wieder wachsen. Vor allem die großen Staaten legen vor.
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BerlinIn der Euro-Zone rückt das Ende der Dauerrezession näher. Die Stimmung in der Wirtschaft hellte sich im Juli deutlich auf und ist nun so gut wie seit April 2012 nicht mehr. Das Barometer stieg um 1,2 auf 92,5 Punkte, wie die EU-Kommission am Dienstag mitteilte. Die Stimmung verbesserte sich in allen vier großen Euro-Staaten: Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien. Der Aufwärtstrend erfasste Industrie und Dienstleister gleichermaßen, nur in der Baubranche ging es bergab. Der separat ermittelte Geschäftsklimaindex verbesserte sich von minus 0,67 auf minus 0,53 Zähler.

Damit mehren sich die Hinweis auf eine Rückkehr zu Wachstum. So signalisiert der Einkaufsmanager-Index - den das Markit-Instituts durch eine Umfrage unter Tausenden Unternehmen ermittelt - erstmals seit eineinhalb Jahren wieder ein Wachstum der Privatwirtschaft.

Die Euro-Zone steckt in der längsten Rezession ihrer Geschichte. Das Bruttoinlandsprodukt schrumpfte von Januar bis März bereits das sechste Quartal in Folge. Die Europäische Zentralbank hatte deshalb im Mai ihren Leitzins auf das Rekordtief von 0,5 Prozent gesenkt, um dem Währungsraum aus der Krise zu helfen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Träumt weiter!

    Solange diese Euro-Schulden-Rettungspolitik vorgesetzt wird, gibt es kein Entkommen aus der Krise und Europa wird letztendlich im Chaos enden.

    Es ist allein der Politik geschuldet!

  • Nix wird besser:
    Je erbärmlicher die Rumlügerei, die Rechtsbrüche der Demokratie Vertreter, die Ungerechtigkeiten zwischen Innen- und Außenpolitik, die Erbärmlichkeit im Umgang mit dem Stimmvieh und umgekehrt mit den Volksvertretern, desto dichter steht der Zusammenbruch bevor.
    Die AFD z.B. will uns "weise" für ein paar Silberlinge isolieren (WK. I) und wird dann mit den Malochern wohl noch übler verfahren als der berühmte Manchesterkapitalismus.
    Motto: Das ist halt der Preis für die Fehler von früher..., (soll heißen der Anderen).
    Vielleicht wähle ich diese sogar weil ich Fusionsbomben mittlerweise für die einzig verbliebene Möglichkeit halte diese bösartigen Schinder aller Lager mit zahlen zu lassen.

    Hier bessert sich gar nichts,im Gegenteil die Aggressionen, die hilflosen Lügen, die Identifikation mit sportlichen Scheißverbrechern die sich auf Zocken rausreden aber nicht mal die Eier haben Alles ab zu liefern sondern den schmierigen Gewinn voll der schmierigen Habgier immer noch nur teilweise rausrücken wollen zeigt sich da genauso deutlich wie in diesen hilflos aber gleichzeitig schäbig wirkenden Durchhalteparolen.
    Seit dem Zusammenbruch der UDSSR - friedlich wohlgemerkt -, ist der Laden hier endgültig restlos verkommen.
    Bergab ging es seit Mitte der 80er und zwar kontinuierlich.

    Wieso sollte ausgerechnet jetzt, bei wirtschaftlich noch schlechteren Umständen, auch nur Irgendetwas besser werden?

    Vor allem im sozialen Umfeld? Und das macht den Hass, zu essen haben wir ja ausreichend.

    Was sich hier zeigt ist die erbärmlich anmutende Hilflosigkeit den selbst angerührten Dreck noch schön erscheinen zu lassen um selber nicht zugeben zu müssen
    wie grob man die Jahrtausendchance aus arrogant blödsinnigen nationalen egomanischen Interessen verkauft hat.
    Wie die Rechte zum Beispiel, die sich an die Maffiaclans nicht rantraut aber Blumenhändler von hinten meuchelt.

    Werden wird es, vielleicht sogar besser, aber ob dies von Ihnen so gemeint war?


  • Alles nur Ablenkung von der Euro-Krise.
    Erst äußern sich Merkel und Rösler zum Siemensvorstand, dann kommt:
    Ist Norbert Lammert der nächste Plagiator?
    Jetzt zündet angeblich der Konjunkturturbo.
    Deutschland wollte den Euro nie und hat nur unter den Voraussetzungen des Vertrags von Maastricht zugestimmt.
    Wirklich eine Frechheit, dass hier Recht und Gesetz keine Rolle spielt. Ich kann Franz nur zustimmen. Die AfD sollte in den Bundestag, damit es endlich wieder eine Opposition gibt.

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