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Trotz Sparkurs: Noch mehr Milliarden für Griechenland

IWF, EU und EZB drängen Griechenland zu einem rigiden Sparkurs - doch es scheint alles nicht zu helfen: Das hochverschuldete Land braucht noch mehr Geld, um seine Haushaltsziele zu erreichen.

Die Proteste in Griechenland gegen den Sparkurs der Regierung halten an. Quelle: dpa
Die Proteste in Griechenland gegen den Sparkurs der Regierung halten an. Quelle: dpa

ThessalonikiTausende Menschen stehen in Griechenland auf den Straßen und protestieren gegen den Sparkurs der Regierung, doch es scheint, als ob alle Reformen nichts nutzen: Das Land benötigt laut Finanzminister Evangelos Venizelos in diesem Jahr sogar zwei Milliarden Euro zusätzlich, um seine Haushaltsziele zu erreichen. Sollten die Ziele der Regierung aber erreicht werden, könnte im kommenden Jahr im Primärhaushalt - in dem Zinszahlungen ausgenommen sind - ein Überschuss stehen.

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Im Kampf gegen die Krise plant Griechenland zudem eine Sondersteuer auf Immobilienbesitz. Damit solle der Schuldenhaushalt des Landes um etwa zwei Milliarden Euro entlastet werden, sagte am Sonntag Finanzminister Evangelos Venizelos in einer live im Fernsehen übertragenen Erklärung. Diese Summe fehle derzeit im Haushalt, um den Sparzusagen gegenüber den Geldgebern zu entsprechen.

Die griechische Regierung steht unter internationalem Druck, die zugesagten Reformen schnell umzusetzen. Dem Land entgleitet die wirtschaftliche Basis für ihren Sparkurs: So schrumpft die Wirtschaft dieses Jahr um 5,3 Prozent, wie Venizelos bekanntgab. Zunächst war von einem Minus in Höhe von 3,8 Prozent ausgegangen worden.

Das Land konnte nur mit Milliardenrettungspaketen vor der Zahlungsunfähigkeit bewahrt werden. Im Ausland gibt es immer mehr Stimmen, die den Ausschluss aus der Eurozone fordern. Ministerpräsident Giorgos Papandreou hatte am Samstag erklärt, er werde alles Nötige tun, um sein Land vor der Pleite zu bewahren und den Euro als Währung beizubehalten.

Experten von Internationalem Währungsfonds, EU-Kommission und Europäischer Zentralbank hatten unlängst - offenbar verärgert über die ungenügenden Bemühungen der Regierung in Athen - ihre Mission abgebrochen, damit die griechischen Behörden nacharbeiten können. Eine Rückkehr der Experten nach Athen ist in den kommenden Tagen geplant.

Gegen den strikten Sparkurs der Regierung gibt es seit Wochen Widerstand im Land. Am Samstag hatten in der nordgriechischen Hafenstadt Thessaloniki etwa 25.000 Menschen gegen die Einschnitte protestiert, dabei kam es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen mit der Polizei.

  • 12.09.2011, 17:28 UhrAnonymer Benutzer: Habenichts

    Sagen: Ministerpräsident Giorgos Papandreou hatte am Samstag erklärt, er werde alles Nötige tun, um sein Land vor der Pleite zu bewahren und den Euro als Währung beizubehalten.
    Tun: Seit Juli 2011 bereitet die Amerikanische Anwaltskanzlei Cleary Gottlieb die Möglichkeiten zurück zur Drachme und Einstellung der Schuldenzahlung vor.
    Getan: Kein Gold- und Immobilienverkauf.

  • 12.09.2011, 09:28 UhrSayTheTruth

    Stimmt Griechenland ist ein Fass ohne Boden.

    Darum RAUS MIT DEN GRIECHEN AUS DEM EURO, SOFORT, ehe noch mehr Geld verbrannt wird an den Weltbörsen !

    Mit Spanien, Portugal, Irland usw. ist es anders, dort wollen die Menschen die Ärmel hochkrempeln un dort geht es schnell wieder bergauf.

    Aber mit Griechenland wird es ein ewiger Höllenritt, der sofort aufhören muss !

  • 11.09.2011, 19:29 UhrAnonymer Benutzer: Pendler

    achja,

    die Linken und die SPD pochen doch so sehr auf die Griechenhilfe.

    Wie ich hörte werden SPD, CDU und die Linken ihre Parteikassen, um damit die Griechen zu unterstützen

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