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Trotz Verbot: „Blockupy“-Aktivisten wollen protestieren

„Blockupy“ plant in den nächsten Tag mehrere Protestaktionen in Frankfurt. Die meisten davon hat das dortige Verwaltungsgericht untersagt. Doch das schreckt die Kapitalismuskritiker der Occupy-Bewegung nicht ab.

Occupy-Camp vor der EZB in Frankfurt Quelle: AFP
Occupy-Camp vor der EZB in Frankfurt Quelle: AFP

FrankfurtDie Protestaktionen der kapitalismuskritischen „Blockupy“-Bewegung am Finanzplatz Frankfurt bleiben größtenteils untersagt. Das Verwaltungsgericht Frankfurt wies am Montagabend entsprechende Eilanträge der Organisatoren gegen das von der Stadt Frankfurt verhängte Verbot zurück. Das Protestcamp der bankenkritischen Occupy-Bewegung vor der Europäischen Zentralbank (EZB) könne geräumt werden. Zugelassen wurden eine Rave-Demonstration durch die Innenstadt am Mittwoch sowie eine Demonstration am Samstag, sofern bestimmte Auflagen erfüllt werden.

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Unter dem Motto „Blockupy“ haben rund 40 Organisationen für Mittwoch bis Samstag zu Protesten gegen die Krisenpolitik von EU, EZB und Internationalem Währungsfonds (IWF) in der Frankfurter Innenstadt aufgerufen. Unterstützt wird die Bewegung unter anderem von Aktivisten und Gruppen der bankenkritischen Occupy-Bewegung, der Gewerkschaften, des globalisierungskritischen Netzwerks Attac und von linken Initiativen und Parteien.

Krawall vor der EZB Steinwürfe, Pfefferspray und Verletzte

  • Krawall vor der EZB: Steinwürfe, Pfefferspray und Verletzte
  • Krawall vor der EZB: Steinwürfe, Pfefferspray und Verletzte
  • Krawall vor der EZB: Steinwürfe, Pfefferspray und Verletzte
  • Krawall vor der EZB: Steinwürfe, Pfefferspray und Verletzte

Das Ordnungsamt der Stadt Frankfurt hatte sämtliche der für Mittwoch bis Samstag geplanten Veranstaltungen wie Mahnwachen, Blockaden und Demonstrationen verboten und dies mit massiven Sicherheitsbedenken begründet. Unter anderem will die „Blockupy“-Bewegung am Donnerstag Plätze im der Innenstadt besetzen und am Freitag die EZB und weite Teile des Bankenviertels lahmlegen.

Selbst wenn es dabei nicht zu den befürchteten Gewalttätigkeiten komme, seien diese Demonstrationen rechtswidrig, urteilte das Gericht. Denn die Beeinträchtigungen für Frankfurter Bürger, Geschäftstreibenden, Banken und deren Mitarbeiter seien unverhältnismäßig. Aufgrund der Sicherheitslage halte das Gericht nur eine für Samstag geplante Großdemonstration für möglich, wenn weitere Veranstaltungen am Donnerstag und Freitag unterblieben.

  • 15.05.2012, 05:01 UhrDer_Henker

    Endlich mal eine Breitseite der Aktivisten gegen die
    Bankster u. Politiker .
    Diese Parasiten die das Volk in den Untergang stürzen
    müssen endlich wissen wo es lang geht .
    Die Banken sind für ihre Kunden da u. nicht umgekehrt .
    Es darf nicht sein ,dass Aktionäre den Fokus beherrschen .
    Politiker wie Merkel u. Schäuble sind ihnen unterwürfig .
    Alle finanziellen Risiken wurden auf den Steuerzahler
    übertragen u. die Bankster sind fein raus .
    Bankster u. Multis machen die Politik .
    Hauptsache sie machen die fetten Gewinne ,soll doch das dumme Volk die Verluste tragen .
    Das ist der Untergang der Demokratie .Das Volk wird 2013
    diesen Herrschaften zeigen wo es lang geht .
    Der Mega-Kapitalismus muss weg mit den Versagerpolitikern

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