Trumps Plauderei mit Russland
Putin bietet Aufzeichnungen des Trump-Gesprächs an

Donald Trump gerät durch den Skandal um die Weitergabe von geheimen Informationen immer stärker unter Druck. Laut Wladimir Putin könnte Russland für Klarheit sorgen – unter bestimmten Voraussetzungen.
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MoskauDer russische Präsident Wladimir Putin hat den Skandal um die Weitergabe von geheimen Informationen an Russland durch US-Präsident Donald Trump als „politische Schizophrenie“ kritisiert. Putin bot am Mittwoch an, die Aufzeichnungen der Gespräche zwischen Trump und dem russischen Außenminister Sergej Lawrow vergangene Woche dem US-Kongress zu überreichen, wenn das Weiße Haus zustimme.

„Wenn die US-Administration das für möglich hält, sind wir bereit, die Aufzeichnung des Gesprächs zwischen Lawrow und Trump dem Senat und dem Kongress der USA zur Verfügung zu stellen. Natürlich nur in dem Fall, wenn die US-Administration das auch wünscht“, sagte Putin. Mit anderen Worten: Gegen Trumps Willen wird Russland Trump nicht bloßstellen.

Die Vorwürfe einer Einflussnahme seines Landes auf die Wahl in den USA wies Putin als Unsinn zurück. Zunächst habe er die Anschuldigungen noch lustig gefunden, doch mittlerweile sei er besorgt, sagte Putin am Mittwoch. „Denn es ist schwierig sich vorzustellen, was Leute, die solchen Unsinn produzieren, sich als Nächstes einfallen lassen.“

Putin griff bei einer Pressekonferenz mit dem italienischen Ministerpräsidenten Paolo Gentiloni US-Politiker an, die für diese Vorwürfe verantwortlich seien. Namen nannte er nicht, er sagte aber, sie würden eine „antirussische Stimmung“ verbreiten. Entweder seien sie dumm oder gefährlich und skrupellos und würden bewusst ihrem eigenen Land Schaden zufügen.

Auf die Frage, was er bisher von der Präsidentschaft von Donald Trump halte, sagte Putin, diese Antwort müsse das amerikanische Volk geben. Aber Trump könne nur bewertet werden, wenn ihm erlaubt werde, mit voller Leistung zu arbeiten, sagte Putin.

Trump war in die Kritik geraten, nachdem enthüllt worden war, dass er Lawrow und dem russischen Botschafter in den USA, Sergej Kisljak, sensible Geheimdienstinformationen verraten haben soll. Putin witzelte am Mittwoch, er werde Lawrow rügen, weil er „diese Geheimnisse nicht mit uns geteilt“ habe.

Agentur
ap 
Associated Press / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Trumps Plauderei mit Russland: Putin bietet Aufzeichnungen des Trump-Gesprächs an"

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  • Also was das Handelsblatt OL an Berichterstattung in Sachen US-Präsident Trump abliefert, erinnert mich makaber an die von mir bis zum Überdruss kennengelernte Propaganda bzw. Agitation der ehemaligen sozialistischen Ostblockländer...

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • quasi kann man doch festhalten...glauben kannst du nichts mehr....

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