Tschetschenien

Mehrere Tote bei Kämpfen mit Rebellen

In Tschetschenien haben Rebellen laut russischen Angaben einen Verkehrsposten und ein Pressegebäude gestürmt: Dabei wurden mehrere Polizisten erschossen. Das Gebäude, indem sich die Angreifer verschanzten, ist umstellt.
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Vor Putins Rede: Eskalation in Tschetschenien

Grosny/MoskauIn der russischen Teilrepublik Tschetschenien sind bei Kämpfen zwischen der Polizei und Bewaffneten mindestens zehn Menschen getötet worden. Die Angreifer hätten in der Nacht zum Donnerstag drei Verkehrspolizisten in der Hauptstadt Grosny erschossen und sich dann in einem Verlagshaus verschanzt, berichteten russische Agenturen.

Die tschetschenischen Rebellen hielten sich noch in dem Pressegebäude auf, teilte das Anti-Terror-Komitee mit, Sicherheitskräfte umstellten das Gebäude. Sieben der Angreifer seien getötet worden, teilte der kremltreue Republikchef Ramsan Kadyrow mit. Die Kämpfe dauerten an. Zunächst bekannte sich keine Gruppe zu dem Angriff.

Kadyrow meinte, die Bewaffneten hätten einen Terroranschlag geplant. Der Angriff ereignete sich nur wenige Stunden, bevor Russlands Präsident Wladimir Putin eine Rede an die Nation halten wollte.

In Tschetschenien, Dagestan und Inguschetien kämpfen islamistische Extremisten für einen von Moskau unabhängigen Gottesstaat. Immer wieder kommt es auch zu Gefechten mit kremltreuen Einheiten. In den 1990er Jahren verhinderte Russland in einem blutigen Krieg, dass sich die islamisch geprägte ölreiche Republik Tschetschenien abspaltete.

  • dpa
  • afp
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6 Kommentare zu "Tschetschenien: Mehrere Tote bei Kämpfen mit Rebellen"

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  • Hier kämpft böse gegen böse. Deswegen sollten wir genau das tun, was die Linken immer fordern- raushalten.

  • Es ist schon immer wieder erstaunlich, dass Terroristen, die im Nato- Bereich Terror verüben, von den Medien als Terroristen bezeichnet werden.
    Terroristen, die diesen Terror in Russland ausüben, werden von den gleichen Medien als Rebellen, Widerstandskämpfer oder wie in diesem Beitrag als Bewaffnete bezeichnet.
    Merkwürdig, erinnert mich ein wenig an die DDR-Medien.

  • Dachte ich es mir doch! Islamisten die Rußland mit Terror überziehen sind die Guten, Kämpfen die Gleichen Leute gegen den Westen, sind sie Böse!

    War mir doch bekannt aus Afghanistan. Als die dortige, demokratisch gewählte Regierung nicht mehr mit den Taliban fertig wurde, holte man zu Unterstützung die Russen ins Land.
    Das war natürlich schlimm. Und so unterstützten die USA massiv die Taliban: Sie bewaffneten sie mit modernen Waffen und versorgten sie mit Geld!

    Das Ergebnis sehen wir heute nicht nur in Afghanistan, sondern auch bei der IS in Syrien, sowie bei verschiedenen Anschlägen in Afrika.

  • *statt* Zucker.


  • Die tschetschenischen Separatisten, jedenfalls einige von ihnen, sind Terroristen und Mörder. Allerdings, so wie sich Russland in der Vergangenheit benommen hat, kann man beruhigt sagen, sie sind Russlands Problem.
    Zu den Bombenanschlägen hätte Litwinenko sicher einiges zu sagen gehabt, hätte er sich nicht aus Versehen Polonium und Zucker in den Tee getan.

  • Aber diese Terroristen sind doch nach westlicher Lesart nun auch bestimmt Freiheitskämpfer, da sie sich gegen Rußland stellen. Die Hundert Tote bei dem Anschlägen in Moskau werden dann doch bestimmt vernachlässigt?

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