Tschetschenischer Rebellenführer bekennt sich
Kadyrow-Mord: Bekennerschreiben aufgetaucht

Eine Woche nach der Ermordung des tschetschenischen Präsidenten Achmat Kadyrow verdichten sich die Hinweise auf eine Täterschaft des Rebellenführers Schamil Bassajew.

HB MOSKAU. Die Tageszeitung „Gaseta“ berichtete am Montag in ihrer Online-Ausgabe über ein angebliches Bekennerschreiben Bassajews. Darin wird auch ein Anschlag auf den russischen Präsident Wladimir Putin angedroht.

„Es gibt Gründe für den Verdacht, dass der Bandit (Bassajew) den Terroranschlag organisiert hat“, sagte ein Sprecher des ermittelnden Inlandsgeheimdienstes FSB in einer Reaktion auf das Schreiben. Man verfolge aber auch andere Spuren. Kadyrow war am 9. Mai bei einer Bombenexplosion am Rande einer Militärparade in Grosny ums Leben gekommen. Bei dem Anschlag starben insgesamt sechs Menschen.

Bassajew gilt als zentrale Figur im tschetschenischen Widerstand gegen die russische Militärpräsenz. Er soll Drahtzieher mehrerer Selbstmordanschläge in Russland mit Hunderten von Toten sein und Kontakt zu internationalen Terror-Organisationen haben.

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