Tsipras bei Putin
Freundliche Worte und ein bisschen Kosmetik

Alle Augen auf Moskau: Bei der Pressekonferenz zeigt sich, dass sich Alexis Tsipras und Wladimir Putin gut verstehen. Das reicht für Vergünstigungen für Athen. Doch eines bekommt der griechische Premier nicht.
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Moskau/DüsseldorfSie lassen sich Zeit, die beiden Staatenlenker. Für 14.30 Uhr hatte der Kreml die offizielle Pressekonferenz des russischen Präsidenten mit seinem griechischem Gast, Premier Alexis Tsipras, angekündigt. Mit 75 Minuten Verspätung treten sie schließlich vor die Presse. So wichtig geben sich die Zwei. Doch nach 15 Minuten ist das Ganze schon wieder vorbei.

Vornehm lässt Wladimir Putin seinem Gast Alexis Tsipras den Vortritt. Dann setzen sich die beiden vor die laufenden Kameras der Presse. Das Lächeln, das bei Putin so häufig unecht wirkt, scheint dieses Mal nicht aufgesetzt. Er scheint sich tatsächlich zu freuen, über diesen Besuch aus Griechenland. Und tatsächlich lobt er die „freundschaftlichen Atmosphäre mit dem griechischen Ministerpräsidenten“. Ein bisschen wie zum Spott, aber wie es das Protokoll vorschreibt, steht neben der griechischen und russischen Flagge hinter den beiden Regierungschefs jeweils auch die der Europäischen Union.

Als Reaktion auf die EU-Sanktionen hatte Russland einen Importstopp für Lebensmittel aus der EU verhängt, der für die Griechen besonders schmerzhaft ist. Moskau wolle aber das Embargo für Athen lockern, sagte Wirtschaftsminister Alexej Uljukajew. Darüber wolle Regierungschef Dmitri Medwedew an diesem Donnerstag mit Tsipras reden.

Und auch Putin selbst ließ sich schon vorher dazu zitieren: Es gehe darum, das frühere Wachstumstempo wiederherzustellen. Denn der bilaterale Handel war laut dem Kremlchef um 40 Prozent zurückgegangen, die griechischen Exporte nach Russland fielen im Vergleich zu 2013 um zwölf Prozent auf 357 Millionen Euro.

Putin hat zuerst das Wort: Und er erzählt der Presse tatsächlich genau das: Mann wolle bessere Handelsbedingungen, besseren kulturellen und religiösen Austausch, bessere Energieversorgung und überhaupt bessere Zusammenarbeit zwischen Griechenland und Russland. Eben die Freundschaft festigen und ausbauen, wo es nur geht.

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Tsipras ist nervös

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  • @Bodo von Hobel
    Nun ja ... Sie sind natürlich "inhaltlich gesehen" mit Ihrem Beitrag voll im Thema. Alles was wir noch über Tsipras/Putin wissen sollten: Sie haben es uns geliefert!

  • Hallo Frau Freund und Frau Linde,
    ich habe Ihren Artikel gelesen. Ich fand ihn gut und aussagekräftig, vor allem informativ. Was die Rechtschreibfehler und die an Legasthenie leidenden Kommentatoren betrifft, ich bin da etwas ambivalent. Es mag sein, dass Ihnen hier Fehler unterlaufen sind. Das schmälert aus meiner Sicht jedoch nicht den Inhalt Ihres Artikels. Was die orthographisch einwandfreien Kommentare einiger Nutzer betrifft, so mag die Rechtschreibung richtig sein. Inhaltlich gesehen......nun......am Thema vorbei! :-)

  • nun denn, es ist ja auch seltsam, dass Griechenland die höchsten Preise (der EU-Staaten) für Gas zahlen muss.
    und wenn die Russen zukünftig wieder griechische Pfirsiche essen dürfen schadet das den Beziehungen zwischen EU und Russland sicherlich nicht...

    zum Artikel an sich: selbst ich als Legasthenikerin habe noch 2 Rechtschreibfehler mehr als meine Vorgänger gefunden. Würde ich so ein Geschreibsel meinem Chef vorlegen bekäme ich eine virtuelle Watsche - und das zu Recht!

    Sorry, das geht gar nicht!

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