TU-154 gilt als unsicher
Tupolew-Flugzeuge sind Arbeitspferde im Luftverkehr

Die alternden Passagierflugzeuge der Marke Tupolew sind bis heute die Arbeitspferde im Luftverkehr auf dem Gebiet der früheren Sowjetunion.

HB MOSKAU. Die größere dreistrahlige Tupolew-154, das erste moderne Mittelstreckenflugzeug sowjetischer Bauart, absolvierte den Jungfernflug 1968.

Die Maschine ist normalerweise für 164 Passagiere ausgerüstet und im Grundmodell 47,9 Meter lang. Die modernisierte Tu-154 M mit einem Vier-Mann-Cockpit erreicht eine maximale Reisegeschwindigkeit von 950 Kilometern pro Stunde. Die Reichweite beträgt maximal 6 600 Kilometer.

In Fachkreisen gilt das Flugzeug als unsicher. Bei einem Absturz im Dezember 1995 kamen im Osten Russlands alle 97 Insassen einer Tu 154 ums Leben. Im Januar 1994 starben bei einem Absturz in Sibirien 124 Menschen, im Juni desselben Jahres stürzte in China eine Tu 154 ab, keiner der 160 Insassen überlebte. 141 Menschen starben bei einem Absturz einer Tu 154 im August 1996 auf Spitzbergen.

Im August 1998 verunglückte beim Start in der ecuadorianischen Hauptstadt Quito eine Tu 154, dabei starben 79 Menschen. Bei einem Absturz einer Tu 154 in Sibirien kommen 143 Menschen ums Leben. Am 1. Juli 2002 stießen über dem Nordufer des Bodensees nahe Überlingen eine Boeing-Frachtmaschine der Paketdienstes DHL und eine russische Tupolew-Verkehrsmaschine der Bashkirian Airlines in rund 11 000 Metern Höhe zusammen. 71 Menschen kamen ums Leben.

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