Türkei
Rund 1100 neue Festnahmen

Des gescheiterte Putschversuch der Gülen-Bewegung vom Juli 2016 führte zu massenhaften Festnahmen - darunter auch deutsche Bundesbürger. Nun haben die türkischen Sicherheitsbehörden erneut tausende Verdächtige verhaftet.
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AnkaraDie türkischen Sicherheitsbehörden haben in der vergangenen Woche weitere 1098 Menschen im Zusammenhang mit dem Putschversuch vor einem Jahr oder wegen mutmaßlicher Verbindungen zu militanten Gruppen festgenommen. Darunter seien 831 Personen, die mutmaßlich Verbindungen zur Bewegung des im US-Exil lebenden Predigers Fethullah Gülen hätten, teilte das Innenministerium am Montag in Ankara mit. Die Regierung hält Gülen für den Drahtzieher des gescheiterten Putschs vom Juli 2016, was dieser von sich weist. 213 Menschen seien wegen mutmaßlicher Verbindungen zur verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei PKK festgenommen worden, 54 weitere wegen Kontakten zur Extremistenmiliz Islamischer Staat oder zu „linken Terrorgruppen“.

Wegen mutmaßlicher Kontakte zur Gülen-Bewegung wurden in den vergangenen zwölf Monaten in der Türkei rund 50.000 Menschen festgenommen. Auch Bundesbürger sind darunter, was die Beziehungen zu Deutschland massiv belastet. Über 150.000 weitere Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes, der Justiz, der Polizei und des Militärs wurden entlassen oder vom Dienst suspendiert.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Türkei: Rund 1100 neue Festnahmen"

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  • Unfähig oder Systemmedien?

    Diese Frage stellt sich bei der unkritisch übernommenen „Meldung“ von Reuters durch das HB.

    Denn wie kann es sein, dass aus 1.100 Festgenommenen lt. Überschrift im Artikel dann „Tausende“ werden?

  • Werde natürlich im Herbst Urlaub in der Türkei machen. Die Systempresse hat schon im letzten Jahr ihre die unwichtige Meinung der Putschisten verbreitet. Der demokratisch gewählte Herr Erdogan schmeißt die Unruhestifter von der Wertegemeinschaft alle ins Loch und läßt die NGOs grüßen.

  • Jetzt weiß ich auch, wie der Konunkturaufschwung in der Türkei zustande kam. Die haben jede Menge neue Gefängnisse gebaut. Die Arbeitslosigkeit ist auch rückläufig. Die Eingesperrten tauchen in keiner Arbeitslosenstatistik mehr auf und neue Gefängniswärter wurden auch benötigt.

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