Überfall auf Konvoi des Justizministers
Irakischer Minister überlebt Anschlag

Bei Anschlägen im Irak hat es mehrere Tote gegeben. Der irakische Justizminister Hassan überstand einen Angriff auf seinen Konvoi unverletzt.

HB BERLIN. Der irakische Justizminister Malik Dohan al Hassan ist bei einem Anschlag auf seine Wagenkolonne im Westen Bagdads knapp mit dem Leben davongekommen. Nach Angaben eines Leibwächters sprengte sich ein Selbstmordattentäter in die Luft. Dabei seien fünf Bodyguards des Ministers getötet worden, hieß es. Hassan selbst sei unverletzt geblieben. Unter den Opfern ist laut dem Leibwächter auch ein Neffe Hassans. Zwei weitere Menschen wurden verletzt und drei Wagen des Konvois völlig zerstört.

Wenige hundert Meter vom Anschlagsort entfernt wurden kurz darauf Polizisten mit einer Handgranate angegriffen. Zwei Beamte wurden schwer verletzt.

Bei einem Autobombenanschlag in der Stadt Mahmudijah südlich von Bagdad gab es zwei Tote und mehr als 20 Verletzte. Die Bombe detonierte vor dem Sitz der irakischen Nationalgarde. Dort warteten Iraker, die einen Job bei den Sicherheitskräften suchen.

Südwestlich der Hauptstadt schlug am Samstag ein Angriff auf eine Erdölleitung fehl. Der Bombenleger kam ums Leben, als der Sprengsatz offenbar zu früh explodierte. Schäden an der Pipeline entstanden nicht.

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