Übergangsregierung bis Januar 2005
UN fordern zügige Regierungsbildung im Irak

Ungeachtet der schwierigen Sicherheitslage im Irak spricht sich der UN-Gesandte für den Irak, Lakhdar Brahimi, für die rasche Bildung einer Übergangsregierung aus.

HB NEW YORK/FALLUDSCHA. Brahimi legte am Dienstagabend dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen (UN) seine Vorschläge vor, die das 15 Staaten umfassende UN-Führungsgremium begrüßte. Die Regierung aus parteiunabhängigen Technokraten soll nach dem Plan bis Ende Mai bestimmt werden. Sie würde damit bereits einen Monat vor dem von den USA geplanten Termin für die Machtübergabe stehen.

Brahimi strebt eine souveräne Interimsregierung an, während die USA nur eine eingeschränkte Souveränität gewähren wollen. Zugleich warnte Brahimi vor der Zunahme der Gewalt im Irak, speziell in der von den USA belagerten sunnitischen Rebellenhochburg Falludscha. Wenige Stunden nach Ablauf eines US-Ultimatums zur Abgabe schwerer Waffen griff die US-Armee mit Kampfflugzeugen und Panzern Ziele in der irakischen Stadt an.

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