Überraschende USA-Reise Gabriel trifft Tillerson und Kissinger

Sigmar Gabriel reist überraschend nach Washington. Dort wird der Bundesaußenminister zu Gesprächen über den Nato-Einsatz in Afghanistan mit Amtskollegen Tillerson und dem früheren Außenminister Kissinger erwartet.
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Am Abend reist der Bundesaußenminister zu Gesprächen in die USA. Quelle: dpa
Sigmar Gabriel

Am Abend reist der Bundesaußenminister zu Gesprächen in die USA.

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BerlinBundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) bricht am Montagabend überraschend nach Washington auf, um seinen Amtskollegen Rex Tillerson zu treffen. In dem kurzfristig vereinbarten Gespräch soll es nach Angaben des Auswärtigen Amts um den Nato-Einsatz in Afghanistan, den Atom-Streit mit Nordkorea, die Sanktionen gegen Russland, das Atom-Abkommen mit dem Iran und die Lage in dem von seinen Nachbarländern isolierten Golf-Emirat Katar gehen.

Für Gabriel ist es die dritte USA-Reise seit seinem Amtsantritt vor sieben Monaten. Er wird diesmal auch den früheren Außenminister Henry Kissinger zu einem Gespräch über Abrüstung treffen. Der 94-Jährige Kissinger war von 1969 bis 1977 Chefdiplomat der USA und gilt als Wegbereiter der Entspannungs- und Abrüstungspolitik gegenüber der Sowjetunion im Kalten Krieg.

Gabriel reist unmittelbar nach einem gemeinsamen Wahlkampftermin mit SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz in seinem Wahlkreis im niedersächsischen Salzgitter nach Washington. Das Treffen mit Tillerson wurde erst vor wenigen Tagen in einem Telefonat vereinbart. Normalerweise werden solche Reisen mehrere Wochen im Voraus geplant.

Ein Sprecher des Auswärtigen Amts betonte aber, dass es in dem Gespräch nicht „um konkrete Entscheidungen in einem Einzelfall“ gehe. Stattdessen sei ein „Informations- und Meinungsaustausch in einer möglichst offenen Gesprächs-Atmosphäre“ vorgesehen.

  • dpa
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  • Scheint eine Rechnung offen zu sein. Herr Gabriel wird empfangen obwohl er eigentlich nicht gesellschaftsfähig ist, der Altmeister selbst wird von Herrn Gabriel den Scheck entgegen nehmen.
    Ein echtes Opfer für die Herren Tillerson und Kissinger, dem Mann die Hand zu geben. Schlimmer wäre nur noch Frau Dr. Merkel gewesen Brrrrr.

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