Überraschungsvisite in umkämpfter Provinz Anbar
Rumsfeld besucht US-Truppen im Irak

US-Verteidigungsminister Rumsfeld ist zu einem Überraschungsbesuch im Irak eingetroffen. Bei einem Selbstmordanschlag auf eine Polizeischule in Bagdad wurden acht Menschen getötet.

HB BERLIN. US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld stattet den amerikanischen Truppen im Irak einen Überraschungsbesuch ab. Er will auf dem Luftwaffenstützpunkt Al Assad, 200 Kilometer nordwestlich von Bagdad, eine Rede vor 1500 Marine-Infanteristen halten.

Es ist Rumsfelds sechster Besuch im Irak seit dem Sturz Saddam Husseins. Der Verteidigungsminister besucht aber zum ersten Mal die umkämpfte Provinz Anbar, in der das so genannte sunnitische Dreieck mit den Städten Falludscha, Ramadi und Samarra liegt.

Rumsfeld wolle sich ein Bild von der Sicherheitslage im Vorfeld der für Januar geplanten Wahlen machen, sagte sein Sprecher Lawrence di Rita. Seine Reise war aus Sicherheitsgründen vorab nicht angekündigt worden.

Vor einer Polizeischule in Bagdad hat sich ein Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt und dabei sieben weitere Menschen getötet. Der Täter saß in einem mit Sprengstoff beladenen Kleinbus, teilte ein Polizeihauptmann mit. Unter den Toten seien drei Polizeischüler und eine Polizistin. 15 Personen seien verletzt worden.

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