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Die Kernelemente der WTO-Einigung

Die 149 Teilnehmerstaaten der Welthandelsgespräche in Hongkong haben sich am Sonntag nach tagelangen, zähen Verhandlungen auf einen Kompromiss geeinigt.

HONGKONG. Er soll die Basis für die so genannte Doha-Verhandlungsrunde Anfang kommenden Jahres bilden, bei der die Liberalisierung des Welthandels vorangetrieben werden soll. Im Folgenden einige Kernelemente der Einigung:

Landwirtschaft: Die Exportsubventionen reicher Staaten - die Beihilfen in den US-Lebensmittelprogrammen eingeschlossen - sollen bis 2013 „stufenweise“ abgebaut werden. Davon maßgeblich betroffen sind die Europäische Union (EU), Australien, Neuseeland und Kanada.

Die Strafen für Exportkredite, Exportkredit-Garantien oder Versicherungsprogramme sollen bis zum 30. April festgelegt werden.

Was Baumwolle betrifft, sollen die Exportsubventionen von den Industriestaaten schon im kommenden Jahr aufgehoben werden.

Verarbeitende Industrie: Eine besondere Formel soll sicherstellen, dass die höchsten Zolltarife am stärksten fallen. Über die Zahl der Koeffizienten wurde zunächst nichts vereinbart.

Entwicklung: Den am wenigsten entwickelten Ländern wird Zoll- und Quotenfreiheit für 97 Prozent ihrer Exporte von 2008 an zugesichert. Die Entwicklungsländer haben zudem erreicht, dass die so genannten Herkunftsregeln transparent gehalten werden.

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