Überwiegend Moarokkaner
Spanische Polizei nimmt 14 Terrorverdächtige fest

Bei Razzien in mehreren spanischen Städten hat die Polizei am Montag 14 Terrorverdächtige festgenommen.

HB MADRID. „Bei den meisten handelt es sich um Marokkaner“, sagte ein Polizeisprecher. Elf Männer seien im Großraum Barcelona festgenommen worden, zwei südlich von Madrid und einer in der Urlauberstadt Malaga. Zu den Hintergründen wollte sich der Sprecher nicht äußern. Spanische Medien berichteten, die Festgenommenen stünden im Verdacht, islamistische Kämpfer für die Kriege im Irak und in Afghanistan zu rekrutieren. Waffen oder Sprengsätze seien bei den Verdächtigen nicht gefunden worden.

Vor einem Gericht in Madrid müssen sich seit Februar derzeit 29 Terrorverdächtige wegen der Anschläge auf Nahverkehrszüge in der spanischen Hauptstadt verantworten. Die meisten von ihnen stammen ebenfalls aus Nordafrika. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass eine mit Al-Kaida in Verbindung stehende Gruppe die Anschläge ausgeführt hat. Bei den Anschlägen auf Pendlerzüge im März 2004 waren 191 Menschen getötet und etwa 2 000 weitere verletzt worden. Der Prozess dürfte noch einige Wochen dauern.

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