Ukraine-Konflikt in Daten Wie die Krise eskalierte

Noch kein Frieden, aber vielleicht ein erster Schritt: Der Minsker Gipfel könnte den Ukraine-Konflikt entspannen. Wissen Sie noch, wie er überhaupt eskalierte? Handelsblatt Online zeichnet den Weg in die Krise nach.
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Merkels Presseerklärung: "Mache mir keine Illusionen"

Kiew/Moskau/DüsseldorfDie Ukraine-Krise gipfelt in Minsk: Kanzlerin Angela Merkel, Frankreichs Präsident François Hollande und der ukrainische Präsident Petro Poroschenko ringen mit Kremlchef Wladimir Putin um ein Ende des Blutvergießens und einen Fahrplan zum Frieden. Der Weg bis dahin war lang. Doch wie genau hat der Konflikt mit bisher mehr als 5300 Toten – Sicherheitskreise vermuten sogar bis zu 50.000 Tote – angefangen? Und wie war das noch mal mit der Maidan-Revolution und der Entmachtung des damaligen ukrainischen Ex-Präsidenten Wiktor Janukowitsch? Eine Chronologie des neuen Ost-West-Konflikts – von der ukrainischen Regierungskrise bis zum Krieg.

21. November 2013
Weil Wiktor Janukowitsch, Ukraines Ex-Präsident das Assoziierungsabkommen mit der Europäischen Union ablehnte, kamen tausende Ukrainer auf dem Maidan in Kiew zu Proteste zusammen, die im späteren Verlauf der Krise Maidan-Revolution genannt werden. Vor allem junge Menschen wollten die Entscheidung Janukowitschs nicht hinnehmen. Sie demonstrierten für eine freie, westliche Ukraine.

22. Februar 2014
Nach monatelangen Aufständen in Kiew und dem Rest der Ukraine wurde Janukowitsch gestürzt. Die Regierung bildete sich zunächst um den bis heute amtierenden Ministerpräsidenten Arsenij Jazenjuk.

27. Februar 2014
Moskau stürmt die Krim, in der Lesart des Westens der Beginn der Annexion der Halbinsel. Pro-russische Milizen besetzten innerhalb kürzester Zeit wichtige Teile der Krim. Russen in Uniform übernahmen die Verwaltung des Flughafens und anderer nationaler Behörden.

Putins Presseerklärung: "Waffenruhe in der Ostukraine"

16. März 2014

Das Referendum der Krim fiel deutlich aus: 95 Prozent stimmten für eine Anbindung an Russland. Viele Krim-Bewohner hätten sich nach eigenen Angaben schon immer russisch gefühlt. Sie wollten die Abspaltung von der Ukraine. Putin gilt auf der einen Seite als Interessenvertreter seines Landes, auf der anderen Seite als die Inkarnation des Bösen. Die Halbinsel ist für Putin nicht nur von symbolischer Natur, sie ist ihm auch aus anderen Gründen wichtig: Vor der Halbinsel liegen bisher noch nicht erschlossene Quellen von Öl und Gas. Ab 2017 sollen jährlich rund zehn Milliarden Kubikmeter Gas gefördert werden.

17. März 2014
Die erste Reaktion seitens der USA und der EU: Die Regierungen verhängen Einreiseverbote und lassen Konten von Putin-nahen Oligarchen sperren. Mit einer Reihe von härteren Sanktionen wollen Angela Merkel und Co. Putin zur Raison bringen.

Die „Krise“ spitzt sich zu

6. April 2014
Die Krise erreicht die Ostukraine. Pro-russische Separatisten besetzen Verwaltungsgebäude. Russland fordert, dass die Ostukraine eine „unabhängige Volksrepublik“ wird. Militärische Auseinandersetzungen sind zu diesen Zeitpunkt nicht abzusehen, zumindest keine dramatischen.

13. April 2014
Kiew schlägt zurück. Die Regierung um Jazenjuk startet einen „Anti-Terror-Einsatz“ und schickt militärische Truppen in Richtung Osten. Es sterben zehn Menschen ins Slawajansk.

13. Mai 2014
Ein neuer Präsident, eine neue Hoffnung? Drei Monate nach Sturz Janukowitschs gewinnt Petro Poroschenko die Präsidentschaftswahl. Der pro-europäische Politiker soll die Ukraine wieder auf Kurs bringen und eine Lösung mit Russland finden. Westliche Politiker, wie Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier sagte, er sei „einigermaßen zufrieden“ mit dem Wahlergebnis. Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen sprach Poroschenko sofort Unterstützung bei Reformen des Sicherheitssektors zu. Die 28 Nato-Staaten, zu denen die Ukraine nicht gehört, seien „entschlossen in ihrer Unterstützung der Souveränität, Unabhängigkeit und territorialen Integrität der Ukraine“ gewesen.

Erste Eskalationen

17. Juli 2014
Versehentlicher“ Abschuss von MH17 – einer Maschine der Fluglinie Malaysia Airlines, bei dem 298 Menschen starben. Das Flugzeug flog über Feindgebiet, wie Rakete in die Luft jagte, konnte bis heute nicht endgültig geklärt werden. Eine detaillierte Reproduktion der Ereignisse sehen Sie in dem Multimedia-Special von „Spiegel Online“.

19. Juli 2014
Unter den Toten, die im Flugzeug gesessen haben, waren knapp 200 Holländer. Ein pietätloser Umgang mit den Leichen war die Folge: Tagelang bewachten pro-russische Rebellen das Absturzfeld, weshalb weder die holländische noch die ukrainische Regierung die Körper der Verstorbenen hätten bergen können, Soldaten liefen über die toten Körper. Damit wurde der Ruf des Westens nach Sanktionen für Putin und Russland lauter. Ein Kommentar des holländischen Schriftstellers Leon de Winter.

7. August 2014
Zunächst aber handelte Putin selbst. Mit Importverboten von westlichen Lebensmitteln trifft er auch die deutsche Landwirtschaft hart, wie sich zeigen sollte. Bauern, Ökonomen und Experten fragten sich: Wohin mit den Pfirsichen?

22. August 2014
Die russische Invasion, wie Poroschenko die Hilfskonvois für die Ostukraine nannte, geht weiter. Putin schickte ohne Genehmigung zwölf Lastwagen mit Hilfsgütern ins Nachbarland.

5. September 2014
Minsk: Ein wichtiger Schritt hinein in der Krise. Dem (ersten) Minsker Abkommen sollte einen Waffenstillstand folgen, der jedoch immer wieder gebrochen wurde. Das Protokoll beinhaltete mehrere Punkte, unter anderem die Kontrolle der Vereinbarungen durch OSZE-Beobachter und die Freilassung aller Geiseln. Viele der Abmachungen wurden eingehalten.

16. September 2014
Sonderstatus Osten: Die ukrainische Regierung erkennt der Ostukraine mehr Selbstständigkeit zu.

Minsker Abkommen

20. September 2014
Minsk, die Zweite: Dem Friedensabkommen wird ergänzt, eine Pufferzone soll an der Frontlinie geschaffen werden.

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Minsk an Weihnachten 2014
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19 Kommentare zu "Ukraine-Konflikt in Daten: Wie die Krise eskalierte"

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  • Gerade habe ich im web.archive.org auch die Reportage eines ukrainischen Reporters über die Zustände beim Militär vom 1.Juni 2014 wiedergefunden. Insbesondere auch die Fotos von Blackwatersöldner sind interessant und möglicherweise auch der Grund weshahl das Original gelöscht wurde? http://web.archive.org/web/20140710000214/http://sovietoutpost.revdisk.org/?p=127

  • Und hier kommt dann endlich der Link https://www.facebook.com/Onlinepetition mit dem freundlichen Hinweis an das HandelsBlatt, daß die Kommentarfunktion deutlich verbesserungswürdig ist, beispielsweise sollte der Post nicht automatisch abgesendet werden, wenn ich die entertaste drücke um eine neue Zeile anzufangen...

  • die Linksammlung umfasst u.a. die Asia Times zu MH17, ein ehemaliger Richter am bayrischen Verwaltungsgerichtshof zum selben Thema, Dirk Müller zu den Ursachen, Eine Petition, die u.a. aufschluss gibt weshalb Frau vdLeyen mittlerweile keine Panzer mehr gen Osten entsenden mag und weiteres

  • In Ergänzung zur auflistung des Autors gibt es hier noch eine Webseite mit einer Informationssammlung zum Verlauf der Krise.

  • Kleiner Zusatz: "Am Nachmittag des 21. Februar 2014, einem Freitag, einigten sich der amtierende Präsident Viktor Janukowitsch und Oppositionspolitiker auf eine „Vereinbarung über die Beilegung der Krise in der Ukraine“. Als Garanten unterschrieben die EU-Außenminister von Frankreich, Deutschland und Polen dieses Dokument. Im Vertrauen darauf zogen die Polizeitruppen sich in ihre Standorte zurück. http://www.nachdenkseiten.de/?p=24167 . Per Verfassungsbruch wurde die neue Regierung installiert. Siehe auch:https://www.jungewelt.de/politisches-buch/kriminell-besetzte-zone . CNN-Interview mit Obama zum inszenierten Machtwechsel in Kiew: https://www.youtube.com/watch?v=EzIiL2KiWI, Weitere Hintergründe bei:http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/08/31/us-think-tank-krise-in-der-ukraine-ist-die-schuld-des-westens/ und http://www.russland.ru/gibt-es-eine-logik-in-den-handlungen-der-usa/ Zum Abschuß von MH 17: http://www.investor-verlag.de/finanzkrise-thema/krim-krise/malaysia-airlines-flug-mh17-was-geschah-wirklich/120200031/

  • @ Herr Reiner Vogels

    >> Am plausibelsten scheint es mir daher zu sein, daß "man" (vielleicht ein Oligarchenflugzeug, das nicht unter dem Kommando Kiews stand) in Wirklichkeit die Präsidentenmaschine Putins treffen wollte und MH17 damit verwechselt hat. >>

    Theoretisch wäre das auch denkbar.

    Dagegen spricht eigentlich die Tatsache, dass Putin NICHT über die Ukraine, sondern über Polen und Weissrussland flog.

    Sowas muss man eigentlich wissen. Und weiter spricht dagegen der anzunehmende Rachenfeldzug der Russen, der dann erfolgt wäre, wenn man Putin abgeschossen hätte. Die Russen hätten dann die Ukraine innerhalb eines Tages Platt gewalzt !

    Ich schätze eher, dass man den Absturz der Boeing auf russischem Territorium plante, um es den Russen und Aufständischen in die Schuhe zu schieben. Die Luft-Luft-Rakete war wohl zu schwach, und die Boeing flog nach einem Knick weiter. Dann hat man mit der Bordkanone nachgeholfen. Ist meine Meinung dazu.

  • >> >> 2. Februar 2015
    Soll die USA Waffen an die Ukraine liefern? >>

    Da schon lange amerikanische Waffen bei der Junta im Umlauf sind ( Funde am Flughafen Donetztk ) ruft diese Drohung der Amis bei den Aufständischen nur ein Schmunzle hervor.

    >> 5. Februar 2015
    Nach gewaltigen Ausschreitungen an der russisch-ukrainischen Grenze beschließen die Bundeskanzlerin Merkel und Hollande, zu intervenieren. Erster Stop: Kiew, Petro Poroschenko. >>

    Auf Bitte von Poroschenko wirft die dilettantische Merkel ihr unnützes Gewicht ins Spiel. Versuch der Friedenstaube.

    >> 6. Februar 2015
    Zweiter Stop für Merkel: Moskau, bei Putin. >>

    Putin läßt dir lästige Fliege auflaufen.

    >> 7. Februar 2015
    Dritter Stop: Münchner Sicherheitskonferenz. Nach den Gesprächen in Kiew und Moskau kritisiert die Kanzlerin Putins sture Vorgehensweise scharf. >>

    Im Kreise der Herrchen muss Merkel wieder Pisition beziehen. Die Amis halten ihr direkt ihre Unfähigkeit vor.

    >> 9. Februar 2015
    Vierter Stop: Washington, Obama. >>

    Nunn muss sie zur Berichterstattung direkt zum Herrchen. Vor Minsk muss sie sich auch neue Instruktionen und Anweisungen abholen.

    >> 11. Februar 2015
    Fünfter Stopp von Merkel: Minsk, Hollande, Putin und Poroschenko. >>

    Der letzte Versuch, sich als Friedenstäubchen zu platzieren.

    Ergebnis : die SCHWARZE NULL !

    Von der Murksel sind wohl KEINE friedensstiftenden Maßnahmen in der Südostukraine mehr zu erwarten.

    Sie hat ihre Lektion gehabt !

  • Sehr geehrter Herr Queri,

    ein paar Anmerkungen zu Ihrer Erklärung des Abschusses von MH17:

    1. Es ist in der Tat vollkommen unwahrscheinlich, daß MH17 von einer BUK-Rakete abgeschossen worden ist. Begründung: Eine BUK explodiert in etwa 100 m Entfernung vom Zielflugzeug. Sie sendet dabei 20000 - 30000 kleine Schrapnells mit 20-30facher Schallgeschwindigkeit aus.

    Da die kinetische Energie einer bewegten Masse mit dem Quadrat der Geschwindigkeit steigt, haben diese Geschosse eine ungeheuer große kinetische Energie. Wenn diese Energie beim Aufprall auf feste Stoffe in Wärmeenergie umgesetzt wird, werden praktisch alle brennbaren Stoffe sofort in Brand gesetzt, u.U. sogar Aluminium. Es ist daher kaum ein Szenario denkbar, daß die gut gefüllten Treibstofftanks in der Boeing nicht sofort in Brand geraten wären, wenn sie von solchen Schrapnells durchlöchert worden wären.

    2. Es ist also am wahrscheinlichsten, daß MH17 von einem Kampfjet mit Bordkanonen und/oder Luft-Luftraketen getroffen worden ist.

    3. Soweit stimme ich Ihnen zu. Ich halte es aber für kaum vorstellbar, daß eine reguläre Luftwaffe aus heiterem Himmel oder als Provokation ein derart monströses Verbrechen begeht. Das traue ich der ukrainischen Luftwaffe nicht zu.

    Am plausibelsten scheint es mir daher zu sein, daß "man" (vielleicht ein Oligarchenflugzeug, das nicht unter dem Kommando Kiews stand) in Wirklichkeit die Präsidentenmaschine Putins treffen wollte und MH17 damit verwechselt hat.

    Ob wir die Wahrheit je erfahren werden, ist m.E. allerdings sehr ungewiß. Solange einer, der zum Kreis der Verdächtigen gehört, nämlich die ukrainische Regierung, selbst bei der Untersuchung mitmacht und solange nichts ohne deren Zustimmung veröffentlicht werden darf, gibt es Grund zum Zweifel.

  • >> 20. September 2014
    Minsk, die Zweite: Dem Friedensabkommen wird ergänzt, eine Pufferzone soll an der Frontlinie geschaffen werden. >>

    Die Junta hat sich NIE an die Pufferzone gehalten und die ganze Zeit aus allen Kanonen auf die Siedlungen der Süd-Ostukraine geballert ! Mit zig Tausend Toten Zivilisten.

    >> 23. Dezember 2014
    Die Ukraine beendet ihren blockfreien Status. Dafür will sie den Weg für eine Nato-Mitgliedschaft freimachen. >>

    Das war das eigentliche Ziel der Putschisten...NATO-Mitgliedschaft. Die Amis wollten den Ukrainischen Markt zu Waffenlieferungen erschliessen.

    >> 25. Dezember 2014
    Sogar während der Weihnachtsfeiertage finden weitere Gespräche in Minsk statt. Ohne Ergebnis >>

    Die Junta hat sogar zu Weihnachten aus allen Rohren geschossen.

    >> 31. Dezember 2014
    In seiner Neujahrsansprache betont Kreml-Chef Putin, wie wichtig die Annexion der Krim für Russland war. Er nennt es einen Meilenstein der russischen Epoche. >>

    Vor allem, weil die Menschen auf der Krim nicht das Schicksal der Südostukraine teilen mussten !

    >> 12. Januar 2015
    Geplant war ein Ukraine-Gipfel in Kasachstan. Stattgefunden hat er nicht. >>

    Dämlicher hätte man keinen Gipfel mehr planen können. Vielleicht wäre noch Südafrika geeigneter. War wohl eine Schnaps-Idee vom aus Kasakhstan zurückkehrenden Lui de Funes.

    >> 22. Januar 2015
    Es finden weitere Kämpfe statt. >>

    Die Aufständischen kreisen die Ukraíner in Debaltsevo ein. An die 10.000 Soldaten der Ukraine sind umzingelt und ihnen droht eine Vernichtung. Auch ca. 1.000 ausländische Söldner sind dabei.

    >> 24. Januar 2015
    Wieder sterben Zivilisten, mindestens 20 laut Medienberichten. Der Grund ist ein Raketenangriff auf die ukrainische Stadt Mariuopol. >>

    Der Raketenangriff erfolgte seitens der Junta. Die Aufständischen beschiessen sich selbst NICHT !

  • Ende Februar 2014
    Die Russen erkennen die unausweichliche Entwicklung in der Ukraine. In vielen östlichen Regionen der Ukraine stehen Menschen auf, die nichts mit der Neuen Regierung zu tun haben wollen. In manchen Regionen glückt der Aufstand, in anderen wird es unterdrückt, wie z.B. in Mariupol werden 30 Menschen umgebracht, in EU wurde darüber nicht mal berichtet – könnte ja falsches Bild entstehen.
    Die Russen möchten ihre Flotte auf der Krim schützen, sondern auch ihre Position und Ausgang ins Schwarzes Meer und nutzen die aktuelle Stimmung in der Krim für die langgewünschte, seitens der Krimer Bevölkerung, Eingliederung zu Russland.

    Und noch viele weitere interessanten Informationen und Geschehnisse, die wir hier in Deutschland nicht erfahren haben!!!

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