Ukraine-Konflikt: Noch kein Sonderstatus für Separatistengebiete

Ukraine-Konflikt
Noch kein Sonderstatus für Separatistengebiete

Das Parlament in Kiew nennt die von Aufständischen beherrschten Regionen „besetzt“ und fordert Wahlen nach ukrainischem Recht. Die militanten Gruppen warnen derweil vor dem Scheitern des Friedensabkommens.
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KiewIm Ostukraine-Konflikt hat das Parlament in Kiew beschlossen, dass die Separatistengebiete im Donbass erst nach Kommunalwahlen den geplanten Sonderstatus erhalten sollen. Eine entsprechende Gesetzesänderung verabschiedete die Oberste Rada in Kiew mit großer Mehrheit, wie lokale Medien am Dienstag berichteten.
Die moskautreuen Separatisten und die russische Führung fordern aber den auf drei Jahre befristeten Sonderstatus bereits vor Wahlen. Sie verweisen zudem auf ein Friedensabkommen von Februar, laut dem der Wahlmodus eigentlich mit den Aufständischen abgesprochen werden soll.

In dem Parlament mit 422 Sitzen beschlossen 296 Abgeordnete in Kiew auch den Geltungsbereich des Gesetzes. Demnach werden Gebietsgewinne der Aufständischen nach Abschluss des Friedensabkommens von Minsk, etwa um die Stadt Debalzewe, nicht berücksichtigt. Dies dürfte für zusätzlichen Zündstoff sorgen. Die Abgeordneten erklärten zudem die Separatistenregionen zu „besetzten Gebieten.“

Die Aufständischen kritisierten dies scharf. „Eine solche Einstellung zeigt, dass Kiew keinen Frieden will“, sagte Sprecher Alexej Karjakin in Luhansk.

Die Oberste Rada stimmte auch dem achtmonatigen Aufenthalt von bis zu 1000 US-Soldaten im westukrainischen Jaworiw zu. Die USA hatten die Entsendung von Ausbildern für Regierungssoldaten in Aussicht gestellt - was vom Kreml heftig kritisiert worden war. Auch die Übung „Sea Brise“ mit bis zu 1000 US-Soldaten sowie 500 Angehörigen von Nato-Truppen soll wieder stattfinden. Das Manöver war von Russland massiv als Provokation in seiner Nachbarschaft kritisiert worden.

Mit großer Mehrheit von 341 Stimmen verabschiedeten die Abgeordneten auch einen Appell an die Vereinten Nationen und die Europäische Union, Friedenstruppen in das Unruhegebiet Donbass zu entsenden. Moskau nannte den Beschluss „verfrüht“. Die Konfliktparteien könnten nur gemeinsam über eine internationale Friedensmission entscheiden, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der Agentur Interfax zufolge.


dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Ich kenne aufgrund meiner Tätigkeit dort viele Menschen aus Russland, ich kenne die Situation. Russland will keinen Krieg.

    Ich weiss es! Wenn Russland Krieg wollte, dann hätten wir ihn doch schon. Nicht nur in der Ostukraine! Aber Russland will Frieden!!!!! Es sind Andere, die den Krieg ollen!!!!! Nicht Russland!!!!!!!

    Und die EU sollte sich endlich zu einer Eigenständigkeit entschliessen.. Und sämtliche Sanktionen gegen Russland beenden und den freien Handel von Lissabon bis Wladiwostok aufbauen, wie es Präsident Putin vor 2 Jahren vorgeschlagen hat.

    Die USA sollten für uns Europäer keine große Rolle spielen…deren Ende ist sowieso schon vorprogrammiert !!!

  • Die US Ölkonzerne haben eine Schuldenlast von rund 450 Milliarden $ bei den Banken aufgebaut . Beim gegenwärtigen Ölpreis kommen jährlich noch einmal mindestens 110 Milliarden dazu. Die USA nützt Öl als Waffe - finanziert durch die rotierende Notenpresse.
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    Enden wird das Ganze in einem großen Knall - so oder so.

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