Ukraine-Krise
LKW aus Hilfskonvoi nach Russland zurückgekehrt

Russland schickte Fahrzeuge seines Hilfskonvois ohne Zustimmung Kiews in die Ukraine. Die Ukraine spricht von „direkter Invasion“. Mittlerweile sind sämtliche Lastwagen aus der Ukraine zurückgekehrt.
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MoskauSämtliche Lastwagen des umstrittenen russischen Hilfskonvois sind nach Angaben der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) aus der Ukraine zurückgekehrt. Der Konvoi sei wieder in Russland, sagte der Leiter der OSZE-Beobachtermission am russischen Grenzposten Donezk, Paul Picard, am Samstag der Nachrichtenagentur AFP am Telefon. Russland hatte am Freitagvormittag den seit Tagen an der Grenze wartenden Hilfskonvoi für die notleidende Bevölkerung in der Ostukraine ohne das Einverständnis Kiews und des Roten Kreuzes nach Lugansk geschickt.

Nach Angaben von OSZE-Beobachtern fuhren 227 Laster in sechs Gruppen über die Grenze. Am Abend wurden die Lastwagen laut Berichten des russischen Staatsfernsehens in der umkämpften Rebellenhochburg Lugansk entladen. Die ukrainische Regierung hatte die Befürchtung geäußert, dass mit dem Konvoi neue Waffen an die prorussischen Separatisten geliefert werden.

Russland hatte am Freitagvormittag seinen seit Tagen an der Grenze wartenden Hilfskonvoi für die notleidende Bevölkerung in der Ostukraine ohne das Einverständnis Kiews und des Roten Kreuzes über die Grenze geschickt. Nach Angaben von OSZE-Beobachtern fuhren 227 Laster in sechs Gruppen über die Grenze. Am Abend wurden die Lastwagen laut Berichten des russischen Staatsfernsehens in der umkämpften Rebellenhochburg Lugansk entladen. Die ukrainische Regierung hatte die Befürchtung geäußert, dass mit dem Konvoi neue Waffen an die prorussischen Separatisten geliefert werden könnten.

Zuvor hatten US-Präsident Barack Obama und Bundeskanzlerin Angela Merkel den Rückzug des russischen Hilfskonvois in der Ukraine gefordert. Das Eindringen der Fahrzeugkolonne ohne Einwilligung Kiews stelle eine weitere Provokation Moskaus dar, die die Souveränität der Ukraine verletze, erklärten Obama und Merkel laut dem Weißen Haus am Freitag in einem Telefonat. Auch die Präsenz russischer Soldaten im Nachbarland, das Zusammenziehen von Truppen entlang der gemeinsamen Grenze und der russische Beschuss von Zielen in der Ukraine hätten gefährliche Eskalationen der Spannungen nach sich gezogen.

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