Ukraine-Krise Merkel und Poroschenko ringen um Frieden

Von Waffenruhe kann in der Ostukraine noch keine Rede sein – trotz des Minsker Friedensplans. Der Westen bemüht sich weiter um eine diplomatische Lösung: Merkel fordert einen Gefangenenaustausch – und Reformen.
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Merkel zur Ukraine-Lösung: „Es ist mühsam“

Berlin/Paris/BelekDas Minsker Abkommen sollte eigentlich dafür sorgen, dass die Waffen in der Ostukraine schweigen. Doch auch drei Monate nach Abschluss der Vereinbarung zwischen den Konfliktparteien Russland, Ukraine und den russischen Separatisten in der Ostukraine, kann von Frieden keine Rede sein.

Der Westen bemüht sich deshalb weiterhin um eine diplomatische Lösung: Frankreichs Präsident François Hollande und Bundekanzlerin Angela Merkel, die das Minsker Abkommen initiierten, trafen sich deshalb heute mit dem ukrainischen Regierungschef Arseni Jazenjuk und dem Präsident Petro Poroschenko zu Gesprächen.

Merkel und Poroschenko haben bei ihrem Treffen in Berlin Schwierigkeiten beim Friedensprozess in der Ukraine beklagt. „Auf der Grundlage der Minsker Abmachung vom Februar müssen wir feststellen, dass wir noch nicht da sind, wo wir hin wollen“, sagte Merkel mit Hinweis auf den im Minsker Abkommen vereinbarten Gefangenenaustausch sowie die Einhaltung einer Waffenruhe etwa um den Flughafen Donezk. Es gebe noch keine vollständige Waffenruhe, immer wieder seien Verletzte und auch Tote zu beklagen. Der Gefangenenaustausch habe ebenfalls noch nicht das vereinbarte Niveau erreicht.

„Leider gibt es derzeit keinen Waffenstillstand“, beklagte auch Poroschenko. Außerdem befänden sich derzeit noch mehr als 30 Ukrainer in Russland in Gefangenschaft. „Unsere Bürger müssen freigelassen werden“, forderte er.

Nachdem Putin die Ukraine aufgefordert hatte, ihren Teil der Minsker Abmachungen zu erfüllen, spielte Poroschenko den Ball zurück: Die von Russland unterstützten Separatisten in der Ostukraine müssten den Beobachtern der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit (OSZE) endlich Zugang zu allen Stützpunkten und Waffenlagern sowie der ukrainisch-russischen Grenze gewähren, forderte er.

30 ukrainische Gefangene befänden sich zudem auf russischem Boden. Der Präsident versprach, dass die Ukraine alle 13 Punkte des Minsker Abkommens umsetzen werde. Dazu gehört auch die Versorgung der Menschen in den von den Separatisten kontrollierten Gebieten sowie Lokalwahlen.

Bisher starben 6.000 Menschen in der Ostukraine
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11 Kommentare zu "Ukraine-Krise: Merkel und Poroschenko ringen um Frieden"

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  • Der Gründer und Vorsitzende des führenden privaten US-amerikanischen Think Tank STRATFOR (Abkürzung für Stategic Forecasting Inc.) George Friedman bestätigt am 4. Februar 2015, dass die USA seit mehr als 100 Jahren die deutsch-russische Zusammenarbeit mit allen Mitteln verhindern wollen. Dazu ist ihnen jedes Mittel recht, inclusive vorsätzlicher Lügen bis zum Krieg. Dieses Video (13 Minuten) unbedingt ansehen. Es ist entlarvend, ... Video hier anklicken : https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=oaL5wCY99l8

  • Der BDI hat Züge der SED angenommen. Vor 26 Jahren waren die SED-Bonzen auch der Meinung, dass das gemeine Parteimitglied respektive der unmündige Bürger das zu machen hat, was die Partei/Politbüro vorgibt. Es ist aber genau umgekehrt, die haben zu machen, was die Basis sagt. Wer das nicht begreift, den holt die Realität bald ein.
    Zitat: >>Grillo nahm 2013 an der Bilderberg-Konferenz in Hertfordshire teil.<<
    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Ulrich_Grillo
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    Sich "transatlantisch zu betätigen" ist ganz offensichtlich dadurch begründet, dass wir eine Kolonie sind. Die Merkmale lt. Wikipedia stimmen verblüffend mit der Realität überein:http://de.wikipedia.org/wiki/Kolonie
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    "Transatlantische Ergebenheit" ist auch durch Art. 120 GG begründet:http://dejure.org/gesetze/GG/120.html

  • Euro-Krise und Russland-Sanktionen schaden der deutschen Wirtschaft
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    Die deutsche Wirtschaft hat sich im ersten Quartal deutlich schwächer
    entwickelt als prognostiziert. Die Gründe liegen auf der Hand:
    Deutschland hat den größten Schaden aus den Russland-Sanktionen. Die
    Euro-Krise verschärft die Lage deutlich.

  • Anglo-amerikanische Geldbesitzer organisierten den zweiten Weltkrieg
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    http://politik-im-spiegel.de/anglo-amerikanische-geldbesitzer-organisierten-den-zweiten-weltkrieg/

  • Die USA und die NATO sind tief besorgt dass Russland Atomwaffen auf der Krim stationiert, weil bereits 2013 die USA planten auf der Krim einen Stützpunkt (natürlich gegen Russland) zu errichten.
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    ES gab schon Ausschreibungen für den Bau im Auftrag des US-Verteidigungs Ministeriums.
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    Wenn der Plan aufgegangen wäre, hätten natürlich die USA dort Atomwaffen installiert ....ganz klar....oder !?!?

  • Ausländer für Ukraine Armee
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    Gab es doch heute in einer bekannten deutschen Zeitung einen ganz kleinen Hinweis, aber es gab ihn. "Die Ukraine will ihre von den Kämpfen gegen die prorussischen Separatisten im Donbass geschwächte Armee nun offiziell für Ausländer öffnen.
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    Das Parlament in Kiew nahm am Dienstag in erster Lesung ein entsprechendes Gesetz an. „Durch die Ausländer, die den Streitkräften beitreten, verringern sich der Mobilisierungsbedarf bei Ukrainern und die Ausgaben für die Kampfteilnehmer, Invaliden und Hinterbliebenen”, sagte Gesetzesautor Dmitri Timtschuk der Internetzeitung „Ukrainskaja Prawda”.
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    Gerade diese Begründung "verringerte Ausgaben für Invaliden und Hinterbliebene" ist die perfideste Begründung, die ich je für ein Gesetz gehört habe und zeigt die Geisteshaltung der Regierenden.

  • Ukraine – Krim – Russland: Was sagt das Völkerrecht?

    http://www.wissensmanufaktur.net/krim-zeitfragen

    von Prof. Dr. iur. Karl Albrecht Schachtschneider (Völkerrechtler)

    Kurzfassung:
    Das Selbstbestimmungsrecht der Bürger der Krim kann durch völkerrechtliche Verträge oder die Verfassung der Ukraine nicht aufgehoben werden. Die Krim hatte und hat als autonome Republik jedes Recht, einen eigenen Weg zu gehen und sich von der Ukraine zu separieren.

    Die Hilfestellung Rußlands beim Sezessionsprozeß der Krim war verhältnismäßig und kein Verstoß gegen das Völkerrecht.

  • ...dass sie hinterher sagen kann: "Habe nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt" -- eine Posse.

  • >> Merkel und Poroschenko ringen um Frieden >>

    Was für eine POSSE...!

    Sie ringen nicht um Frieden, sondern um Gelder der Deutschen Steuerzahler.

    Krimineller Oligarch Poroschenko / Walzman als Junta-Präsident des Schurkenstaates Ukraine hat nur einen Grund in Deutschland zu sein :

    um Deutsches Geld, dass zwischen Oligarchen später aufgeteilt und verteilt wird, zu buhlen.

    Und hier hat er auch die entsprechende und geeignetste Gastgeberin als sein Gegenüber, die Landesverräterin FDJ-Aktivistin Merkel , die als Zonenwachtel ohne Wimper zu zucken ihm die Milliarden € Deutscher Steuergelder hinterher wirft.

    >> Merkel fordert einen Gefangenenaustausch – und Reformen. >>

    Reformen fordert man NICHT von einem Land, das im Bürgerkrieg versinkt und sein eigenes Volk mittels Stalin-Orgeln wegbügelt !

    Das ist die nächste Posse dieser Ossi-Dilettantin auf dem Kanzlerstuhl, die selbst die ganze Zeit den Konflikt mit Sprüchen wie " ich halte den Kriegsfeldzug wegen Erhalts der territorialer Integrität der Ukraine für angemessen " geschürt hat.

    Als Fazit kann man doch konstatieren, dass zwei zu einander passenden Schurken , ein krimineller Kriegsverbrecher aus der Ukraine und eine Landesverräterin aus Deutschland zusammengekommen sind, um die Deutschen wieder mal um ihre hart erarbeitete Früchte zu bringen.


  • Murksel-Mutti, Vorsitzende der deutschen Ehrenwort-Partei und Heilsbringerin der Insassen in ländlichen Altenheimen ist mit Abstand der schlechteste Politiker den dieses Land je hatte.

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