Ukraine

Waffenruhe stabil, Friedesverhandlungen lassen warten

Bis auf einzelne Schüsse schweigen die Waffen in der Ostukraine. Ein wichtiger Schritt in Richtung Friedensgespräche. Auch Moskau scheint zunehmend geneigt, einen Ausweg aus dem Konflikt zu finden.
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Die ukrainische Armee und die prorussischen Separatisten haben eine Waffenruhe vereinbart. Quelle: Reuters

Die ukrainische Armee und die prorussischen Separatisten haben eine Waffenruhe vereinbart.

(Foto: Reuters)

KiewDie am Dienstag in Kraft getretene Waffenruhe im Osten der Ukraine hält, doch die Zukunft der Friedensgespräche ist unklar. Einwohner und Kämpfer am besonders umkämpften Flughafen der östlichen Rebellenhochburg Donezk berichteten am Mittwoch, erstmals seit Monaten hätten die Waffen geschwiegen. „Es war das erste Mal seit zwei Monaten ruhig“, sagte die 26-jährige Oksana Lewentowa. „Es war verwirrend, aber meine Kinder schliefen friedlich.“ Auch ein Panzerkommandeur nahe dem Flughafen sagte, seit 24 Stunden herrsche Ruhe.

Der ukrainische Armeesprecher Andrej Lyssenko sagte seinerseits der Nachrichtenagentur AFP, erstmals seit langer Zeit habe die Armee keine Verluste erlitten. Allerdings seien 16 Schüsse abgefeuert worden. „Sobald es einen Tag gegeben hat ohne einen einzigen Schuss, wird es ein Signal sein, dass wir den Prozess zum Rückzug der schweren Waffen starten können“, sagte Lyssenko. Gemäß der Vereinbarung sollen nach Beginn der Waffenruhe die schweren Waffen aus einer Pufferzone 15 Kilometer beiderseits der Frontlinie abgezogen werden.

Derweil war unklar, wann die geplanten Friedensverhandlungen beginnen würden. Der prorussische Rebellenführer Andrej Purgin sagte AFP, beide Seiten diskutierten noch über Datum und Ort. Die Gespräche würden aber wohl am Freitag beginnen.

Es gab aber Anzeichen, dass die Separatisten an Verhandlungen weniger interessiert sind als die ukrainische Regierung oder ihre russischen Unterstützer. Angesichts des internationalen Drucks scheint Moskau zunehmend geneigt, einen Ausweg aus dem Konflikt im Osten der Ukraine zu suchen.

  • afp
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  • Die Regierung in Kiew sieht wohl langsam ein..

    Ne, die haben nichts zu melden.

  • Es ist Winter, es ist kalt, Kiew bekommt keine Kohl mehr aus dem Donbassund hat stundenlange Stromausfälle.

    Die Regierung in Kiew sieht wohl langsam ein, dass ihre militärische Offensive gegen den Donbass gescheitert ist und rudert zurück.

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