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Um ein Drittel: Obama will US-Ölimporte kürzen

Nach Wunsch von Barack Obama sollen die Öl-Importe der USA innerhalb von zehn Jahren um ein Drittel sinken. Damit soll eine langfristige Energieversorgung gesichert und die Abhängigkeit vom Öl-Markt verhindert werden.

Barack Obama will die Öl-Importe der USA senken. Quelle: dapd
Barack Obama will die Öl-Importe der USA senken. Quelle: dapd

WashingtonDie USA sollen nach einem neuen Plan von Präsident Barack Obama ihre Öl-Importe innerhalb von zehn Jahren um ein Drittel kürzen. „Wir werden immer wieder ein Opfer der Verwerfungen am Öl-Markt werden, bis wir mit einer langfristigen Politik für sichere, kostengünstige Energie ernst machen“, sagte Obama in einer Rede am Mittwoch. Schon zuvor waren die vier Kernpunkte der neuen Strategie bekanntgeworden: Eine Steigerung der einheimischen Energieproduktion, effizientere Autos und Lastwagen, die Förderung von erdgasbetriebenen Fahrzeugen und ein zunehmender Einsatz von Biokraftstoffen. Obama wende sich damit gezielt dem Prinzip einer gesicherten Energieversorgung zu, sagte ein Regierungsvertreter.   

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In der Rede selbst erklärte Obama, er werde im Sommer die Einführung neuer Grenzen für den Verbrauch bei Lastwagen und dann im Herbst für Autos vorschlagen. Zudem müssten die amerikanischen Bundesbehörden bis 2015 ausschließlich Fahrzeuge kaufen, die zu 100 Prozent elektrisch, mit alternativen Kraftstoffen oder hybrid angetrieben würden. Obama warnte jedoch: „Es gibt keine schnellen Lösungen.“ Gegenwärtig stammt mehr als die Hälfte des in den USA verbrauchten Öls aus dem Ausland. In der amerikanischen Politik spielt die Forderung nach der „energy security“ - der gesicherten Energieversorgung insbesondere durch einheimische Quellen - eine wichtige Rolle.

Mit dem Thema verbunden sind zentrale geopolitische und militärische Fragen. Zwar sind die zwei größten Lieferanten die Nachbarstaaten Kanada und Mexiko. Dahinter folgen jedoch Saudi-Arabien und Venezuela. Zudem hat die Krise in dem Förderland Libyen den Öl-Preis so weit hochgetrieben, dass der Benzinpreis in den USA auf die psychologisch wichtige Marke von vier Dollar je Gallone (etwa 0,75 Euro je Liter) zusteuert. Dies könnte nicht nur eine Erholung der amerikanischen Wirtschaft bremsen, sondern auch bei dem Präsidentschaftswahlkampf 2012 eine wichtige Rolle spielen.

  • 30.03.2011, 20:58 UhrDummschule.Deutschland

    Hahahaaaa !!!

    versuch mal einem Junkee sein Stoff weg zu nehmen.

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