Umbennenung von Gebäuden

Mubarak soll vergessen werden

Dreißig Jahre stand Husni Mubarak an der Spitze Ägyptens. Etliche Schulen, Straßen und Plätze tragen seinen Namen. Nun sollen alle öffentlichen Einrichtungen mit dem Namen des Ex-Präsidenten umbenannt werden.
Kommentieren
Öffentliche Gebäude sollen nicht mehr nach Ex-Präsident Mubarak benannt sein. Quelle: dpa

Öffentliche Gebäude sollen nicht mehr nach Ex-Präsident Mubarak benannt sein.

(Foto: dpa)

KairoEin ägyptisches Gericht hat am Donnerstag angeordnet, die Namen des ehemaligen Präsidenten Husni Mubarak und seiner Frau aus den Bezeichnungen aller öffentlicher Einrichtungen im Land zu tilgen. Die Entscheidung betrifft Hunderte, möglicherweise Tausende, U-Bahn-Stationen, Schulen, Straßen, Plätze und Büchereien, die nach Mubarak und seiner Frau Suzanne benannt sind.

Nach wochenlangen Protesten war Mubarak am 11. Februar zurückgetreten. In der vergangenen Woche hatte der Generalstaatsanwalt die Festnahme von Mubarak und seinen zwei Söhnen angeordnet. Neben Korruption wird ihnen vorgeworfen, für den gewaltsamen Tod von Demonstranten verantwortlich zu sein. Der 82- jährige Mubarak wird derzeit in einem Krankenhaus in Scharm el Scheich am Roten Meer festgehalten.

  • dapd
Startseite

0 Kommentare zu "Umbennenung von Gebäuden: Mubarak soll vergessen werden"

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%