Umfrage
Amerikaner besorgt wegen Wirtschaftspolitik

Die sonst so optimistischen US-Bürger machen sich zunehmend Sorgen um die Wirtschaftspolitik. Grunbd sind die hohe Staatsverschuldung und der zunehmende Einfluss der Regierung auf die Wirtschaft.

WASHINGTON. Einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage von NBC News und dem "Wall Street Journal" zufolge sind 58 Prozent der Amerikaner der Meinung, dass Präsident Barack Obama und der Kongress das Defizit niedrig halten sollten, auch wenn die wirtschaftliche Erholung dann länger dauern würde. Fast 70 Prozent haben Vorbehalte gegen den zunehmenden Einfluss der Regierung in Washington auf Unternehmen wie General Motors. Der Trend wurde in einer zweiten Umfrage von CBS und der "New York Times" bestätigt.

Bei politischen Themen sehen beide Umfragen übereinstimmend eine Ablehnung von Obamas Plan, das umstrittene Gefangenenlager Guantanamo Bay auf Kuba zu schließen.

Unterschiede gab es jedoch bei der Frage, wie sich Obamas Beliebtheit entwickelt. NBC zufolge fiel die Zustimmung im Vergleich zum April-Wert um fünf Prozentpunkte auf 56 Prozent. Bei CBS hieß es dagegen, die Quote sei mit 63 Prozent konstant. Laut dieser Umfrage müssen Obamas Demokraten nicht ein Erstarken der Republikaner fürchten: Nur 28 Prozent der Bürger sind mit ihnen zufrieden, der niedrigste Wert seit dem Beginn der Erhebung. In den USA werden im kommenden Jahr ein Drittel des Senats und das ganze Repräsentantenhaus gewählt.

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