Umfrage Mehrheit für Griechen-Austritt

In einer Umfrage unter 1000 EU-Bürgern hat sich die Mehrheit der deutschen Teilnehmer gegen weitere Hilfen für Griechenland ausgesprochen und einen Euro-Austritt des Krisenlandes befürwortet.
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Auf eine Griechenlandfahne fallen in Karlsruhe Euro-Münzen. Quelle: dpa

Auf eine Griechenlandfahne fallen in Karlsruhe Euro-Münzen.

(Foto: dpa)

LondonNur rund ein Viertel der Deutschen ist einer Umfrage zufolge für einen Verbleib Griechenlands in der Euro-Zone und die damit verbundenen weitere Milliarden-Hilfen für das Land. Eine am Montag veröffentlichte Umfrage im Auftrag der britischen Zeitung „Financial Times“ durch das Institut Harris ergab, dass rund 26 Prozent der Deutschen davon ausgehen, „dass Griechenland seine Kredite nie zurückzahlen wird“. Fast die Hälfte geht davon aus, dass Griechenland die nötigen Wirtschaftsreformen nicht schaffen wird, die das Land aus den Armen der Geldgeber lösen könnten.

An der Umfrage nahmen auch Bürger aus Italien, Spanien, Frankreich und Großbritannien teil. Insgesamt 1000 Menschen wurden befragt. Deutlich optimistischer als die Deutschen zeigten sich demnach die Spanier und Italiener, deren Regierungen ebenfalls mit hohen Schulden kämpfen. 88 Prozent der Italiener und 70 Prozent der Spanier zeigten sich in der Umfrage zumindest „ein bisschen zuversichtlich“, dass Griechenland seine Wirtschaft umbauen kann.

  • rtr
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31 Kommentare zu "Umfrage: Ein Viertel der Deutschen will Griechen in Euro-Zone halten"

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  • @ Brasso

    Eben zu Blüms Zeit wurde durch Fehler die Zukunft unserer Rente zerstört.

    Der größte Griff in die Rentenkasse wurde von der CDU unter Helmut Kohl durchgeführt.
    Alle Aussiedler wurden bei vollen Leistungen der Rentenkasse aufgedrückt, egal ob 0 Tage oder 10 Jahre einbezahlt. Daß solch unverantwortliches Handeln nicht ohne Folgen blieb ist klar.
    Dieser daraus resultierende und zugesicherten Verpflichtung versucht man sich nun ganz leise zu entledigen.

    Dafür gebührt H. Kohl eine ganz besondere Medalie um den Hals. Aber auch unseren derzeitigen Politiker muß man für ihre Alsheimer Light loben.
    Es ist immer noch IN, Probleme auf zukünftige Generationen zu verschieben.
    Denn die deutsche Bevölkerung ist dumm und vergesslich und somit geht die Rechnung ja auf.

    Schönen Tag noch.

  • "Wir Deutschen sollten die Wahrheit auch dann ertragen lernen, wenn sie für uns günstig ist."

    ...so Heinrich von Brentano

  • Griechenland kann in der Wirtschaftsunion verbleiben, wenn diese Wirtschaftunion sich endlich gemeinsam von der Währungsunion, also der gemeinsamen EURO-Währung verabschiedet und alle zu ihren alten Währungssystemen zurückkehren. Diese völlig sinnlose EURO-Rettungspolitik sollte endlich ad acta gelegt werden, damit Ruhe und Ordnung in Europa wieder Einzug halten. Die Gemeinschaftswährung gefährdet Europa mehr, als das sie von Nutzen ist.

  • Bürger TRS. Als Speerspitze der germannischen Intelligenz und in Solidarität mit Ihrem Landsmann 'parlant' sind Sie wohl als Mikro-Ökonom einer jener Opfer, die allen Ernstes meinen, mit ihrem Halbwissen die Maßstäbe innerhalb der Lesergemeinshaft und sicher auch in der europäischen Völkergemeinschaft setzen zu müsse.

    Polemisieren - ein Wort griechischen Ursprungs und sicher kein Indiz für die Unwahrheit.

  • @TRS

    Man muss keine Makro-Ökonomie studieren um zu erkennen, dass man bei einem Handelsbilanzüberschuß Waren exportiert und dafür Papiere bekommt. Diese Papiere werden dann an den Börsen dieser Welt zur Spekulation benutzt. Wäre das nicht der Fall,also würden die Überschüsse nicht in Finanzprodukte investiert, müssten die Gelder in Löhne und Betriebsvermögen investiert werden. Das aber würde bedeuten, dass man eine ausgegliechene Handelsbilanz hätte. Also hinkt der Vergleich mit der Zuhälterei gar nicht so sehr.

  • Wenn sie das alternativlos sehen, warten sie bitte bis ich nach Griechenland ausgewandert bin. Deren Übel wird geringer sein.

  • @ZENON
    An Deiner Stelle würde ich, statt dümmlichen halbgaren Ideologiemist zu schreiben, mich erst mal mit Makro-Ökonomie auseinandersetzen und mir die tatsächlichen Gelsdströme mal ansehen. Singulär den Handelsbilanzüberschuss als ökonomische Zuhälterei zu bezeichnen ist nur polemisierend.

  • Bravo, Brasso. Dann müssen wir also unbedingt Deutschland vom Euro abschneiden!

  • @parlant. Du solltest dich mit der dt. Geschichte auseinandersetzen. Das DIE Deutschen in der 'Demokratie' mehr als einmal ihren Charakter gezeigt haben, weiss die Völkergemeinschaft allzugut.

    Deutschland - der ökonomische Zuhälter, Drogendealer, Blutsauger, Waffenhändler ...Deutschland, ein Wintermärchen

  • Das ist keine Behauptung - Deutschland drängt sich schon allein auf Grund seiner temporären Wirtschaftskraft ins Abseits der Völkergemeinschaft

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