Umfrage in Griechenland Linksradikale überholen Konservative

In Umfragen musste sich Syriza bisher immer der konservativen Partei Neue Demokratie geschlagen geben. Zuletzt konnte sich die linksradikale Gruppierung aber behaupten. Gut zwei Wochen sind es noch bis zu den Neuwahlen.
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Alexis Tsipras, der Kopf der linksradikalen Gruppierung Syriza. Quelle: dpa

Alexis Tsipras, der Kopf der linksradikalen Gruppierung Syriza.

(Foto: dpa)

AthenGut zwei Wochen vor den Neuwahlen in Griechenland hat die radikale Linksallianz Syriza in Umfragen die konservative Partei Neue Demokratie überholt. Laut einer am Mittwoch im Magazin "Epikaira" veröffentlichten Erhebung würden derzeit 30 Prozent der Wähler Syriza wählen. Auf die konservative Partei Neue Demokratie würden demnach 26,5 Prozent der Stimmen entfallen. In den vergangenen Tagen hatte Syriza bislang laut Umfragen hinter den Konservativen gelegen.

Die Partei spricht sich gegen die von EU und Internationalem Währungsfonds vorgeschriebene Sparpolitik aus. Syriza könnte bei diesem Ergebnis eine Koalition mit zwei weiteren Parteien bilden, die ebenfalls gegen Sparprogramme sind; durch eine Anti-Sparpolitik würde ein Ausscheiden Griechenlands aus dem Euroraum immer wahrscheinlicher.

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5 Kommentare zu "Umfrage in Griechenland: Linksradikale Syriza überholt Konservative"

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  • Das letzte Land, das sich gegen den IWF und die Bankenmafia gewehrt haben ware Lybien. Was draus geworden ist sollte bekannt sein.

  • ...raus mit den Südländern.
    Möchte endlich mal Ruhe haben auf meinem kleinen, mir vom Mund abgesparten Aktiendepot.
    Mit diesen Pseudorentnern und reichen Steuerbetrügern habe
    ich keinerlei Mitleid; mit mir hat es auch keiner.
    Die jammernden deutschen Firmenbosse (z.B.Siemens) sollen sich nach Ländern umsehen, wo man auch Geschäfte tätigen kann, ohne Schmiergeldzahlungen.

  • griechenland ist doch eh im eimer. was sollen denn die linksradikalen da noch kaputt machen können? zumal syriza und ihr vorsitzender, der offensichtlich eier hat, wirtschaftspolitisch auf der linie von krugman sind.

  • Zudem bekommt der Wahlsieger ja noch 'ne Schippe mit 50 Sitzen auf sein Ergbnis drauf.

  • Die Probleme der Griechen sind sowieso hausgemacht. Warum nicht ein neues hinzufügen?

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