Umfragen ermitteln Bedrohungsängste in arabischen Staaten
Ausschuss beklagt ramponiertes Ansehen der USA

Das Ansehen der USA im Ausland „könnte kaum schlechter sein“. Zu diesem Schluss kommt ein vom Kongress eingesetzter Ausschuss in einem Report, über den die „Washington Post“ berichtete.

HB WASHINGTON. Danach hat eine „Erkundungstour“ im vergangenen Jahr im Nahen Osten ergeben, dass die „Wut über die US- Politik und US-Aktionen tief sitzt“. Nach Umfragen in Ägypten, Marokko und Saudi-Arabien betrachteten „große Mehrheiten (Präsident) George W. Bush als eine größere Bedrohung der Weltordnung als (Terroistenführer) Osama bin Laden“. In weiten Teilen der Welt würden die USA weniger als „Leuchtfeuer der Hoffnung denn als gefährliche Kraft“ angesehen.

Der 2004 eingesetzte Ausschuss hat die Aufgabe, das US- Außenministerium bei der Anwendung von „kultureller Diplomatie“ in der Außenpolitik zu beraten. Seit kurzem gibt es außerdem eine neue Staatssekretärin im Außenamt, die eigens an einer Imageverbesserung arbeiten soll. Es ist die enge Bush-Vertraute Karen Hughes, die den Präsidenten unter anderem in beiden vergangenen Wahlkämpfen beraten hat. Hughes wollte am Wochende selbst in den Nahen Osten reisen, „um den Menschen dort zuzuhören“, wie sie es formulierte.

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