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Umfragen: Romney schließt auf

Nach seinem klaren Sieg im TV-Duell hat der republikanische Bewerber für das Präsidentschaftsamt, Mitt Romney, in den Umfragen deutlich aufgeholt. Vorbeiziehen kann er nach aktuellen Umfragen jedoch noch nicht.

Der republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney. Quelle: AFP
Der republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney. Quelle: AFP

WashingtonIn den USA bleibt der republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney Amtsinhaber Barack Obama dicht auf den Fersen. In einer am Sonntag veröffentlichen Umfrage der Nachrichtenagentur Reuters und des Meinungsforschungsinstituts Ipsos kam Obama auf 47 Prozent Zustimmung, Romney erhielt 45 Prozent. Allerdings hielt Romney damit seinen Zwei-Punkte-Abstand auf Obama, auf den er den ursprünglich deutlich größeren Rückstand nach dem starken Auftritt im ersten TV-Duell verringert hatte. "Er hat das Rennen spannender gemacht, aber es sieht nicht so aus, als ob er Obama überholt", sagte Ipsos-Meinungsforscherin Julia Clark.

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Obama und Romney haben noch zwei Gelegenheiten, im direkten Duell zu punkten.

Obamas Top-Berater David Axelrod wetterte am Sonntag, der Präsident sei in der TV-Debatte von der "Dreistigkeit" des Herausforderers überrascht worden - und habe daher bei dem verbalen Schlagabtausch schlechter abgeschnitten. Auch der demokratische Wahlkampf-Stratege Robert Gibbs klagte, der Auftritt des Republikaners vergangenen Mittwoch sei "fundamental unehrlich" gewesen.

Etappen im Duell Obama/Romney

Kalt erwischte das Obama-Lager vor allem die Nonchalance, mit der Romney auf den Vorwurf reagierte, er wolle zu Gunsten der Reichen eine Steuersenkung von fünf Billionen Dollar durchsetzen. Der Kandidat beteuerte im TV-Duell, die Zahl sei schlichtweg falsch. Ohnehin käme es ihm nie in den Sinn, die Mittelschicht stärker zu belasten oder das Defizit weiter zu erhöhen, sagte er.

Als Teil seines Plans zur Wiederbelebung der Wirtschaft hat Romney für alle Einkommensklassen niedrigere Steuersätze vorgeschlagen. Gegenfinanzieren will er dies vor allem durch das Schließen von Steuerschlupflöchern. In seiner Kritik beruft sich Obama auf eine Studie des unabhängigen Tax Policy Center, derzufolge dem Staat durch die Pläne des Republikaners im Jahr 2015 Einnahmen in Höhe von etwa 500 Milliarden Dollar verloren gehen würden. Auf ein Jahrzehnt hochgerechnet kommen die Demokraten auf die Kosten von fünf Billionen Dollar, die Romney so vehement bestreitet.

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  • 08.10.2012, 12:46 Uhrgrauh94977

    Junge halt mal die Luft an und hoere auf mit Spruechen und Boilerplate die Leser zu verdummen.
    Die Kommentare der Dreckspatzen von Fox News ,kann ich auch selbst lesen.
    Eine deutsche Posaune fuer diesen Verein braichen wir nicht.
    Wenn sie wuenschen ,dass die UsofA wieder ins 19.Jahrhundert zurueckfaellt,dann kann man ja Mitt waehlen.
    Der sagt ja gerade sowie so alles was der Waehler hoeren will
    Momentan scheint er ja wieder mal in die politische Mitte zu ruecken.
    Was wird er wohl in 3 Wochen daherreden?

  • 08.10.2012, 10:50 UhrStubi

    @naja

    "so verständlich Ihre Aversionen gegen Farbige auch wirken mögen"

    Man sollte sich auf dies beziehen, was ich geschrieben habe und nicht in gemeinste voellig herbeigezogene Unterstellungen verfallen. Befremdend, dass Sie mit diesem Niveau meinen Kommentar und auch mich in den Schmutz ziehen wollen.

    Auch geht es bei der Wahl nicht um Clinton, Bush oder Reagan. Es geht um Obama und Romney und die naechsten vier Jahre. Die anderen kandidieren nicht und sind schon lange Geschichte.

  • 08.10.2012, 10:31 Uhrnaja

    Da wünscht man Ihnen, folgt man Ihrer Diktion, doch etwas mehr Zahlenbewußtsein: so verständlich Ihre Aversionen gegen Farbige auch wirken mögen: der exorbitante Schuldenberg mit dem es die Obama-Administration zu tun hat wurde, nachdem die Clinton-Administration einen Überschußhaushalt hinterlassen hatte, in erster Linie von der G.W.Bush-Administration angehäuft.
    Und Bill Clinton hatte wenig mehr gemacht, als die unverantwortliche Schulden-Lage Ronald Reagans zu klarieren.

    Die Zahlen können Sie jederzeit öffentlich abrufen, um zu bemerken, dass Sie diese vermutlich weniger zu interessieren scheinen.

    Schade eigentlich.

    Umso bedauerlicher, wenn Sie wenig mehr zu bieten haben als pure Ideologie.

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