Umfragen
Schwedens Euro-Gegner haben Oberwasser

Für die Euro-Einführung in Schweden sieht es schlecht aus: Mehr als zehn Prozentpunkte liegen die Beitrittsgegner wenige Tage vor der Volksabstimmung in Schweden vorn.

HB STOCKHOLM.Der Euro hat in Schweden weiterhin einen schlechten Stand. Wenige Tage vor der Euro-Volksabstimmung in Schweden haben neue Umfragen den Beitrittsgegnern einen sicheren Vorsprung von mehr als zehn Prozentpunkten bestätigt. Wie die Stockholmer Zeitung „Dagens Nyheter“ am Dienstag berichtete, ergab eine Erhebung des Temo-Institutes (mit 1 000 Befragten), dass 50 Prozent am Sonntag mit Nein und 39 Prozent mit Ja stimmen wollen.

Nach einer von der Danske Bank (Kopenhagen) in Auftrag gegebenen Umfrage beträgt der Vorsprung für die Euro-Gegner ebenfalls 11 Prozentpunkte. Hier gaben 54 Prozent von 1 000 Befragten an, sie wollten sicher oder wahrscheinlich mit Nein gegenüber 43 Prozent Ja-Stimmen. Bei den bereits sicheren Wählern betrugen die Zahlen 40 Prozent für Nein und 30 Prozent für Ja.

Schweden war bei der Einführung der gemeinsamen EU-Währung 1999 zusammen mit Dänemark und Großbritannien außen vor geblieben. Die dänische Bevölkerung lehnte im September 2000 den von der Regierung betriebenen Beitritt bei einem Referendum ab.

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