UN-Abstimmung
Netanjahu glaubt nicht an Palästinenser-Staat

Der israelische Ministerpräsident glaubt nicht, dass ein palästinensischer Staat von der UN anerkannt wird.
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JerusalemDer israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erwartet nach eigenen Worten, dass der palästinensische Antrag auf staatliche Anerkennung bei den UN scheitert. Der palästinensischen Regierung von Präsident Mahmud Abbas warf er während einer Kabinettssitzung vor, sie tue alles in ihrer Macht Stehende, um direkte Friedensverhandlungen zu torpedieren. Frieden sei aber nur durch direkte Verhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern möglich, sagte Netanjahu.

Die USA haben bereits mit ihrem Veto gedroht, wenn der palästinensische Antrag in den Sicherheitsrat kommt. Danach könnte Abbas immer noch die Anerkennung als Nichtmitgliedsstaat mit Beobachterstatus beantragen.

Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " UN-Abstimmung: Netanjahu glaubt nicht an Palästinenser-Staat"

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    Ihr seid schon ein Völkchen.
    Ziehen in eine Gegend als mordende Okupanten und wollen damit durch kommen. Wir leben nicht im 18 und 19 Jahrhundert, als verborgen von der Weltöffentlichkeit die Nord amerikanischen Indianer ausgerottet wurden.

    Ich kann euch nur sagen, mit jedem vergehenden Jahr wird euch das enge Israel noch Stück enger vor kommen. Irgendwann so eng, daß viele von euch freiwillig gehen werden. Den Rest muß nicht beschrieben werden.
    .

  • Was Netanjahu glaubt oder nicht, verhindert keinen Staat Palästina. Alle muslimische Staaten, China und Rußland werden als Erste Palästina anerkennen. Die Mehrheit der Weltbevölkerung wird sich nicht von einem US-Veto beeindrucken lassen.
    Man denke nur an die Hallstein-Doktrin und wie viele Staaten nach und nach die DDR diplomatisch anerkannten.

  • Ohne Palästinenser-Staat wird es keinen Frieden geben. Wenn man ein Volk derart unterdrückt, wie das Israel mit den Palästinensern tut und den Extremisten im eigenen Land weitere Siedlungsbauten auf Palästinensergebiet ermöglicht, muss es sich nicht wundern, wenn die Extremisten auf der anderen Seite weiter Zulauf bekommen und die Attentate nicht aufhören. Es ist im wohlverstandenen Interesse der gesamten Welt, dass dieser Krisensumpf endlich ausgetrocknet wird und den Palästinensern Gerechtigkeit widerfährt.

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