UN-Bericht
Stellenabbau im Finanzsektor schreitet voran

Besorgniserregende Nachricht für Broker und Banker: Laut einem UN-Bericht beschleunigt sich der Stellenabbau im Finanzsektor - und schlägt auch auf andere Branche durch. Das Gros der Stellen werde in den Finanzzentren wegfallen, hieß es in dem Bericht.

HB GENF. In dem Papier der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) der Vereinten Nationen hieß es am Montag, die Zahl der Beschäftigten im Finanzdienstleistungsbereich werde voraussichtlich dauerhaft sinken. Zudem werde der Verlust dieser gut bezahlten Stellen auch andere Wirtschaftsbereiche treffen: Jede gestrichene Stelle im Finanzsektor werde ein bis zwei weitere Jobs kosten.

Das Gros der Stellen werde in Finanzzentren wie New York und London wegfallen, hieß es in dem Bericht der UN-Behörde weiter. So würden im alleine im Großraum New York bis zu 100 000 Jobs im Finanzdienstleistungssektor verloren gehen. In London ansässige Institute hätten im Jahr 2008 Hochrechnungen zufolge 30 000 Stellen abgebaut und würden ihre Beschäftigtenzahl in diesem Jahr noch einmal mindestens um ein Drittel senken. In der Europäischen Union arbeiteten 2006 5,6 Mio. Menschen in der Finanzdienstleistungsbranche und damit 2,7 Prozent aller Beschäftigten. In den USA waren es 4,1 Mio. Menschen oder 4,7 Prozent aller Beschäftigten. Weltweit arbeiten derzeit mehr als 20 Mio. Menschen in der Branche.

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