UN-Gipfel
Sarkozy will Armut stärker bekämpfen

Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy will Finanzhilfen für die Ärmsten der Welt aufstocken. Niemand dürfe in „alte Gewohnheiten“ verfallen und die weltweite Armut ignorieren, während sich die Weltwirtschaft allmählich wieder erhole, sagte er auf dem Millenniums-Gipfel der Vereinten Nationen in New York.
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HB NEW YORK. Der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy hat eine Aufstockung der Finanzhilfen für die Ärmsten der Welt angekündigt. Die Mittel würden in den kommenden drei Jahren um 20 Prozent erhöht, erklärte Sarkozy am Montag beim Millenniums-Gipfel der Vereinten Nationen in New York.

Zugleich forderte er die internationale Gemeinschaft auf, ihn bei der Erreichung der Millenniumsziele bis zum Jahr 2015 zu unterstützen. Niemand dürfe in „alte Gewohnheiten“ verfallen und die weltweite Armut ignorieren, während sich die Weltwirtschaft allmählich wieder erhole, sagte Sarkozy.

„Wir haben kein Recht, weniger zu tun als wir beschlossen haben“, betonte der Staatschef. Die Finanzkrise habe schwere Auswirkungen auf reiche Staaten, weil sie Defizite schaffe. Für die armen Länder seien die Folgen aber weitaus schwerer.

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hatte zum Auftakt des Gipfels erklärt, trotz aller Hindernisse und aller Skepsis könnten die vor zehn Jahren gesteckten Millenniumsziele erreicht werden. Die acht sogenannten Millennium Development Goals (MDG) gehen auf ein Treffen von 189 Staats- und Regierungschefs zurück, die im September 2000 die zentralen Herausforderungen zu Beginn des neuen Jahrtausends definierten. Dazu gehört unter anderem, bis zum Jahr 2015 die Armut in der Welt zu halbieren.

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  • Die Ärmsten der Armen bekommen Kupferkabel die sie vorgesetzt bekommen um Recycling zu betreiben.

    Doch die Verantwortung dafür, sitzt ganz woanderst.

    Typische Drückermentalitätsmethoden. Doch dafür sind sich unser Hochschulabsobventen elite doch alle zu vornehm. Damit haben sie doch nichts zu tuen , gel, die Eliten weltweit die Abiturienten die sich für Menschenrechte einsetzen weil sie ja schließlich hochgebildet sind und dafür hochgefördert ihre Preise und die zugehörigen Arbeitsstellen und Gelder kassieren, diese selbstlosen vorgeferdtigten Altruisten auf Abruf

    und die nichtgebildeten, die primitven, die Untermenschen sind verantwortlich, so wie immer.

    Doch unser hochgeförderten Altruisten, die in Wahrheit nur Töchter und Söhne einer Wohlstandsgesellschaft die hunderte von Nachhilfestunden bezahlt bekommen erhalten, sind, sind ja die besseren Menschen, gel? und von ihren Eltern und dem Staat ausgebildet sind, teuer bezahlt!

  • Vorne raus, und hinten herum wieder rein. Woher haben den die „Ärmsten der Armen“ das Geld für die Tickets? Na, woher wohl?

    Die müssen ja Traumjobs in ihren Heimatländern haben.

    UN-Generalsekretär ban Ki Moon ist ein Phantast. Eher wird die Armut durch Krankheit und Krieg halbiert.

  • Und aus diesem Grund werden auch die ärmsten der armen ständig aus der EU vertrieben.

    Und die Roma in Frankreich ausgewiesen.

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