UN-Klimaschutzkonferenz
Gespräche über CO2-Zertifikate gescheitert

In Warschau verhandeln fast 200 Länder über ein Klimaschutz-Abkommen. Insidern zufolge sind die Gespräche über den Emissionsrechtehandel gescheitert. Entwicklungsländer und Industriestaaten konnten sich nicht einigen.
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WarschauDie internationalen Verhandlungen für den Aufbau eines neuen Emissionsrechtehandels auf der UN-Klimaschutzkonferenz sind Insidern zufolge gescheitert. Die Diskussionen zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes seien am Wochenende ergebnislos beendet worden, sagten mit den Gesprächen vertraute Personen am Sonntag der Nachrichtenagentur Reuters. Die Unterhändler hätten sich noch vor Beginn der Verhandlungen auf hochrangiger Ebene am Montag nicht einigen können. Die Entwicklungsländer hätten Zugeständnisse verweigert, solange die reichen Staaten ihre Anstrengungen nicht steigerten, um ihre eigenen Emissionen zu reduzieren.

In Warschau verhandeln noch bis 22. November mehr als 9000 Delegierte von fast 200 Ländern über ein globales Klimaschutz-Abkommen. Vor zwei Jahren hatte man sich darauf verständigt, ein Nachfolge-Abkommen zum Kyoto-Protokoll zu erarbeiten, demzufolge alle Staaten ihren Kohlendioxid-Ausstoß reduzieren müssen. Dieses soll bis 2015 unterzeichnet werden und 2020 in Kraft treten.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Obwohl der Treibhauseffekt seit über 100 Jahren wissenschaftlich widerlegt ist, das antarktische Packeis so groß wie nie ist und in beiden vergangenen Winter seit langem die härtesten auf der Nordhalbkugel waren, erfreut sich die Klimareligion großer Popularität.

    Konträre, wissenschafltiche Arbeiten werden von der Inquisition der Peer-Reviewer abgewiesen und das Umweltbundesamt versucht eine Liste an 'Klimaleugnern' als Glaubenspranger anzulegen. Und in Österreich fordert ein Professor die Todesstrafe für Klimaleugner.

    Ja ist es schon wieder soweit, dass wir solche absolutistischen Gedanken wieder aus Österreich importieren wollen? ;-)

  • Die Religion des menschengemachten CO2-Klimawandel bleibt menschenverachtend, asozial und perfide. Wird Zeit das diese CO2-Verteufelungs-Religion eingestampft wird. CO2 ist überlebenswichtig für unser Leben auf dieser Erde. CO2 ist für unseren technischen/menschlichen Fortschritt wichtig. Ohne das CO2 würde es weder Greenpeace, WWF oder ander ökosozialistische Gruppen geben. CO2 ist einfach und gesat unser Lebenselexier!

  • Das der ökologische Weltuntergang in Form eines CO2 Klimawandel in Kopenhagen im Schneetreiben seinen Höhepunkt gefunden und seitdem sich auf dem Weg in die Archieve befindet ist nicht erstaunlich.

    Eine Demonstration von 800 "Umweltschützern", vermutlich grösstenteils Funktionäre und bezahlte Berufsdemonstranten bekannter Oekoorganisationen mit teils 3-stelligen Millionenumsätzen schafft es in die Berichterstattung.

    Eine Demonstration von 50000 polnischen Bergleuten in Warschau vergangene Woche gegen den Klimaschwindel hingegen nicht.

    Vandale

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