UN-Resolution
Uno fordert Schutz für Helfer

Allein in diesem Jahr wurden 79 humanitäre Helfer in Krisengebieten getötet. Nun haben die Vereinten Nationen ihre Mitgliedsstaaten zum Schutz verpflichtet. Gleichzeitig fordern sie freie Hand für Hilfsorganisationen.
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New YorkEinen Tag nach der Gefangennahme von 44 Blauhelmsoldaten im Libanon haben die Vereinten Nationen alle Mitgliedsländer zum Schutz von humanitären Helfern und UN-Personal verpflichtet. Gleichzeitig fordert eine am Freitag einstimmig vom Sicherheitsrat verabschiedete Resolution freien Zugang für Hilfsorganisationen zu Menschen in Not.

Das von Großbritannien eingebrachte Papier wird schon seit mehreren Tagen beraten und ist keine direkte Reaktion auf die Festsetzung der Blauhelmsoldaten durch Islamisten.

Es richtet sich vor allem gegen Verbrechen an humanitären Helfern. Die Resolution unterstreicht noch einmal, dass solche Angriffe ein Kriegsverbrechen sind. Die 193 UN-Staaten sollten alles unternehmen, solche Taten nicht ungesühnt zu lassen.

„Diese Resolution ist die Antwort auf eine wachsende Bedrohung für die Menschen, die helfen wollen“, sagte Großbritanniens UN-Botschafter Mark Lyall Grant. „Allein in diesem Jahr wurden schon 79 Helfer getötet, vor allem in Afghanistan, Somalia, Syrien, Sudan und Südsudan.“ Jedes dieser Verbrechen solle mit aller Macht geahndet werden.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • UNO will Schutz für Helfer? Die UNO soll Schutz geben und nicht umgekehrt! Was sind das für Politiker??

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