UN-Sicherheitsrat
Mord an IS-Geisel „abscheulich und feige“

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen verurteilt den Mord am japanischen Journalisten Kenji Goto scharf, zudem fordert er die Terrormiliz Islamischer Staat zur sofortigen Freilassung aller weiteren Gefangenen auf.
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New YorkDer UN-Sicherheitsrat hat die Enthauptung einer zweiten japanischen Geisel durch die Dschihadisten-Miliz Islamischer Staat (IS) einmütig scharf verurteilt. Der Mord an Kenji Goto sei abscheulich und feige, hieß es am Sonntag (Ortszeit) in einer Erklärung der 15 Mitglieder des Gremiums. Darin bedauerte und verurteilte der Sicherheitsrat die Tat auf das Schärfste.

Das Verbrechen sei eine „weitere tragische Erinnerung an die wachsenden Gefahren, denen Journalisten und alle anderen jeden Tag in Syrien ausgesetzt sind“, hieß es in der Erklärung. Die Verantwortlichen müssten für ihre Tat zur Rechenschaft gezogen werden.

Der IS hatte am Wochenende ein Video von der Ermordung des Journalisten Goto veröffentlicht. Japans Regierung stufte die Aufnahmen als authentisch ein. Goto war im Oktober in Syrien verschleppt worden, wo er nach seinem entführten Freund Haruna Yukawa suchen wollte.

Yukawa wurde vor wenigen Tagen vom IS ermordet. Der Fall der Japaner ist mit dem eines entführten jordanischen Kampfpiloten verknüpft. Der IS fordert von Amman die Freilassung einer inhaftierten Dschihadistin und droht andernfalls mit der Tötung des Jordaniers.

Der Sicherheitsrat forderte in seiner Erklärung die umgehende und bedingungslose Freilassung aller Geiseln, die vom IS und anderen Extremistenorganisationen gefangen gehalten werden. Den Angehörigen der Opfer drückte der Rat sein Mitgefühl aus.

Agentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " UN-Sicherheitsrat: Mord an IS-Geisel „abscheulich und feige“"

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  • Machen wir uns nichts vor: da backt sich die IS was drauf.

    Und irgendwie kommen mir die Statesments diverser Regierungschefs zu diesen ganzen religiös-fanatischen Tötungen doch etwas sauer hoch.
    Wenn Raketen in irgendwelchen Stadtteilen einschlagen und ganze Kinderscharen dahinraffen, höre ich ...NICHTS.
    Wahrscheinlich deshalb weil das alles zur perfiden Tagesordnung gehört.

    Was könnte man daraus lernen?

    Vielleicht das man nicht alle Ecken dieser Erde mit den westlichen Vorstellungen des Glaubens und der Demokratie beglücken muss. Und... die Waffengeschäfte einfach mal sein lässt.
    Da würde glatt das Sprichwort entstehen: stell dir vor es ist Krieg, und keiner hat was zum schießen.

    Achja, Waffengeschäfte bringen ja Kohle und aufgebaut werden muss ja auch irgendwann mal wieder.

    Der größte Beschiss an der Menschheit ist Politik und Religion.

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