UN-Statistik

Asylbewerber wollen vor allem nach Deutschland

Die meisten Flüchtlinge wollen nach Deutschland. Das ist erstmals seit 1999 wieder der Fall. Die Mehrheit der Asylbewerber stammt aus Bürgerkriegsregionen – besonders die Anzahl der syrischen Zuwanderer steigt.
12 Kommentare
Neue Asylbewerber ziehen in einem Wohnheim der Zentralen Ausländerbehörde im brandenburgischen Eisenhüttenstadt ein. Quelle: dpa

Neue Asylbewerber ziehen in einem Wohnheim der Zentralen Ausländerbehörde im brandenburgischen Eisenhüttenstadt ein.

(Foto: dpa)

GenfDeutschland ist nach Angaben der Vereinten Nationen erstmals seit 1999 in der industrialisierten Welt wieder das begehrteste Ziel von Asylbewerbern. 2013 beantragten 109.600 Menschen hierzulande Asyl, teilte das UN-Flüchtlingshilfswerk am Freitag mit. Dahinter folgten die USA, wo 88.400 neue Gesuche eingingen. Insgesamt gingen bei den 44 Ländern in der UN-Erhebung 612.700 Anträge ein. Das entspricht einem Anstieg um 28 Prozent im Vergleich zu 2012.

Erstmals stellten Syrer mit 56.400 Anträgen die größte Gruppe von Asylsuchenden, gefolgt von russischen Staatsbürgern, die vermutlich überwiegend aus der autonomen Kaukasus-Republik Tschetschenien stammen. Afghanen reichten 38.700 Anträge ein. Sie waren damit die drittgrößte Gruppe, nachdem sie 2011 und 2012 noch an der Spitze der Statistik standen.

Deutschland

Anzahl der Ausländer in Deutschland nach Herkunftsland

Stand: 31. Dezember 2012


  • rtr
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12 Kommentare zu "UN-Statistik: Asylbewerber wollen vor allem nach Deutschland"

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  • Volle Zustimmung !!

  • Asyl gewähren (aus dem griechischen) heißt Schutz gewähren.
    Wahe Asylanten sind in der Regel polit. Flüchtlinge
    Das ist von denen, die hierher kommen, keiner oder nur 0-komma-noch-was-Prozent.
    Bürgerkriegsflüchtlinge aus Syrien sind Flüchtlinge und keine Asylanten
    Mit dem Wort Asyl wir sei Jahren Mißbrauch getrieben.
    Außerdem könne man diesen Unsinn in Lampedusa sehr shnell beenden, wenn man wollte.
    Aber unsere Politiker wollen nicht.
    Hier müssen erst Millionen aufdie Sraße gehen, dann änder sich was

  • billyjo
    Auch hier volle Zustimmung.
    Deutschland schafft sich ab, das sage ich ja schon länger
    Und hat mehr und mehr das Gefühl, das ist gewollt von der Mehrheit unserer Politiker

  • FrankMC
    Bin völlig Ihrer Meinung.
    Die EU läßt alles laufen, warum sollten sie es auch ändern?
    Denn Deutschland ist ja betroffen, die anderen nicht.

  • "Wir brauchen dringend KLASSE nicht Masse. Masse haben wir genug."
    ---
    Woher nehmen? Merkel hat alle guten Leute, die ihr gefährlich werden konnten, systematisch "eliminiert" und politisch kaltgestellt. Beste DDR-Manier.

  • "Wenn die Ankömmlinge nur mit den nötigsten Sachleistung, (kein Bargeld wenn es sein muß über Jahre) versorgt würden und nach schneller Feststellung von Asylmißbrauch wieder abgeschoben würden, egal wo hin nur schnell über die dt. Grenze würde sich vieles von selbst erledigen."
    ---
    Versuchen Sie, das durchzusetzen, und der grünsozialistische Gutmenschenmob bekommt einen Tobsuchtsanfall. Alleine schon die Protestaktion der Wirtschaftsflüchtlinge in Berlin (Oranienplatz) ist ein Witz: Ein Erpressungsversuch dieser Leute gegen den deutschen Staat. Die haben gegen die Residenzpflicht verstoßen, wahrscheinlich auch noch etliche andere Gesetze gebrochen (z.B. Errichtung illegaler, fester Unterkünfte. Wie sind die überhaupt nach Deutschland gekommen? Wir sind ausschließlich von sicheren Drittstaaten umgeben! Wer seine Papiere vernichtet, ist ohnehin kriminell, usw. usf.) und damit jeden Asylanspruch verwirkt. Verhaften, *SOFORT* ausschaffen (am besten dahin, woher sie kamen, ungeachtet der ursprünglichen, ggf. nicht feststellbaren Heimat), Ende der Durchsage! Für Illegale darf in Deutschland kein Platz sein, nur für Asylsuchende im strengstens auszulegenden Sinne, die wirklich in persona an Leib und Leben politisch verfolgt werden. Wer abgelehnt wird (sofort in Abschiebehaft!), muß binnen 24 Stunden Deutschland verlassen. Keine Duldung!
    Merke: Wir sind nicht das Sozialamt für Afrika!

  • Den Zuwanderen möchte ich nichts unterstellen. Es gibt auch da Solche und Solche. Diese Leute kommen unter völlig falschen Voraussetzungen zu uns. Die lesen in irgendwelchen Unterlagen,dass wir rund 6 % Arbeitslosenquote hätten was ja auch in den EU-Statistiken so aufgeführt wird.Unsere reale Quote ist etwa 20 % also 8 Millionen. Wenn die das wüßten, gingen die woanders hin. Die Politik mit ihren Lügenmärchen sogt schon dafür das der Kollaps näher kommt.Aber dann möchten die Leute auch wieder gewählt werden.Wir brauchen dringend KLASSE nicht Masse. Masse haben wir genug.

  • Wen wundert das?
    Bekommen doch die in erster Linie Wirtschaftsflüchtlinge hier die besten Voraussetzungen für ein Leben ohne selber arbeiten zu müssen geboten.
    Die Politik verlangt auch noch, trotz riesiger Belastung für und bald nicht mehr zu bewältigenden Kosten der Sozialkassen für die dt. Bevölkerung eine "Willkommenskultur" für die meist Wirtschaftsasylanten aus allen Ländern und Kontinenten das ist schon eine sehr dreiste Forderung. Bezahlen muß auch das der "Dummmichel" durch schlechte Infrastruktur geschlossene Frei-und andere Bäder und Kulturangebote. Fehlt nur noch das es bald auf Grund der doch so langsam angespannten Situation zu Zwangseinweisungen o.ä. durch den Staat kommt.
    Wenn die Ankömmlinge nur mit den nötigsten Sachleistung, (kein Bargeld wenn es sein muß über Jahre) versorgt würden und nach schneller Feststellung von Asylmißbrauch wieder abgeschoben würden, egal wo hin nur schnell über die dt. Grenze würde sich vieles von selbst erledigen.
    Wer dann noch von der historischen dt. Vergangenheit schwafelt sollte nicht vergessen, die Vergangenheit ist VORBEI, sollte aber nicht als Mahnung vergessen werden.
    Wenn nicht schnellstens von der Politik gegen gesteuert wird muß man tatsächlich befürchten, Deutschland schafft sich ab, auf den Weg dahin sind wir schon ein gehöriges Stück voran gekommen.

  • Diese Meldung ist mindesten schon 20 Jahre alt, da das schon seit dem Balkankrieg so ist, dank groziiger finanzieller Zuwendungen.
    Ein sg. Zuwanderung kostet über alles 2500€ pro Monat.
    Dieses gibt es nirgendwo auf der Welt!
    Deutsche Politik ist da unfähig Lösungen anzubieten.
    Dazu kommen Wirtschaftsflüchtlinge ( nur Männer wenig Frauen) die sich mit horrenden Summen an Schlepper vor die italienische Küste bringen lassen, die sie später abdealen oder durch Prostituon abarbeiten müssen.
    Die EU versagt da völlig.
    Es wird Zeit dem ganzen Treiben sofort ein Ende zu bereiten und da zu helfen wo es mehr Wirkung zeigt und wo dann auch Frauen und Kindern geholfen wird.

  • Könnte mir vorstellen, dass die Deutschen - besser der Deutsche Michel - darauf noch stolz ist, dass mehr Wirtschaftsflüchtlinge nach Deutschland als in die USA wollen.

    Vielleicht ist es so wie beim Exportweltmeister und TARGET-2.

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