UN-Vollversammlung
Anti-Atom-Terror-Konvention verabschiedet

Am Mittwoch hat die Vollversammlung der Vereinten Nationen (UN) eine Konvention gegen Atom-Terrorismus verabschiedet.

HB NEW YORK. Regierungen der 191 UN-Mitgliedsländer sollen demnach künftig verpflichtet sein, gegen Personen im Besitz von nuklearen Bauteilen oder radioaktivem Material vorzugehen. Um als internationales Recht in Kraft zu treten, müssen 22 Nationen die Konvention ratifizieren. Das Dokument wird am 14. September in New York zur Unterschrift ausliegen. Die UN-Vollversammlung verabschiedete das Papier einstimmig. Die Völkergemeinschaft will damit vor allem verdeckte Netzwerke daran hindern, heimlich Nuklearwaffen zu bauen oder zu besitzen.

„Durch ihr Vorgehen heute hat die Vollversammlung gezeigt, dass sie, wenn sie den politischen Willen hat, eine wichtige Rolle im weltweiten Kampf gegen den Terrorismus spielen kann“, sagte US-Vize-Botschafter Stuart Holliday vor der Versammlung. Die Konvention geht auf eine Initiative Russlands von vor sieben Jahren zurück. Es ist die 13. Anti-Terrorismus-Konvention der UN und die erste, die seit den Anschlägen vom 11. September 2001 in den USA verabschiedet wurde.

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