UN-Vollversammlung beginnt
Kerry und Westerwelle treffen Iraner

In den Atomstreit mit dem Iran kommt Bewegung. Die UN-Vollversammlung bietet viele Möglichkeiten zu Gesprächen - alle Beteiligten wollen sie nutzen. Es soll ein historisches Treffen geben.
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New YorkDie UN-Vollversammlung in New York bringt neue Bewegung in die Verhandlungen über das iranische Atomprogramm. Am Rande der Generaldebatte werde es in dieser Woche zu einem hochrangig besetzen Treffen der Vetomächte im Sicherheitsrat und Deutschlands (5+1-Gruppe) mit dem Iran kommen, teilte das Weiße Haus am Montag (Ortszeit) mit. US-Außenminister John Kerry und sein iranischer Amtskollege Mohammed Dschawad Sarif nehmen daran teil.

Es wäre US-Medien zufolge das erste Aufeinandertreffen ranghoher Diplomaten beider Länder seit der iranischen Revolution 1979. Weiteres wichtiges Thema der einwöchigen UN-Vollversammlung ist der Syrien-Konflikt.

Für Deutschland nimmt der scheidende Außenminister Guido Westerwelle an der UN-Vollversammlung teil - trotz des FDP-Debakels bei der Bundestagswahl. Er wollte bereits am Dienstag mit seinem iranischen Amtskollegen Sarif sprechen.

Zum Auftakt der alljährlich stattfindenden Generaldebatte wollten am Dienstag US-Präsident Barack Obama und der neue iranische Präsident Hassan Ruhani vor den Delegierten aus 193 Mitgliedsstaaten sprechen. In New York wurde nicht völlig ausgeschlossen, dass es am Rande zu einer Begegnung beider Politiker kommt.

„Wir haben kein Treffen mit Ruhani geplant“, sagte der stellvertretende US-Sicherheitsberater Ben Rohdes in Washington. Die USA seien aber offen für Kontakte mit dem Iran auf verschiedenen Ebenen, wenn er es mit seiner Kooperation ernst meine.

Der Westen vermutet im iranischen Atomprogramm ein Rüstungsprojekt, Teheran bestreitet jedoch, eine Atombombe bauen zu wollen. Der neue iranische Präsident Ruhani hatte bei dem Thema zuletzt gemäßigtere Töne angeschlagen als sein Vorgänger Mahmud Ahmadinedschad.

Das Außenministerium in Teheran bekräftigte am Dienstag den Willen des Iran, den Atomstreit mit dem Westen beizulegen. „Wir haben Geduld und sind entschlossen, einen Ausweg im Atomstreit zu finden“, sagte Sprecherin Marsieh Afcham.

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  • Lieber Brazil die Regierung arbeite solange bis die neue im amt ist... Sexuelle neigungen spielen da keine Rolle...

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

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