Unglück in Malta
Mindestens fünf Tote nach Flugzeugabsturz

Mindestens fünf Menschen sind einer maltesischen Zeitung zufolge bei einem Flugzeugabsturz in Malta gestorben. Eine Frontex-Sprecherin dementierte Berichte, wonach Mitarbeiter der EU-Grenzschutzagentur verunglückt seien.

LuqaAm internationalen Flughafen von Malta ist ein militärisches Kleinflugzeug verunglückt. Mindestens fünf Menschen sollen bei dem Unfall ums Leben gekommen sein, berichtete die „Times of Malta“. Der Zeitung zufolge stürzte die luxemburgische Maschine kurz nach dem Abflug am Montagmorgen nahe der Startbahn in Luqa ab und ging in Flammen auf. Eine Sprecherin der EU-Grenzschutzagentur Frontex dementierte auf Anfrage Medienberichte, wonach es sich bei dem Flugzeug um eine von Frontex genutzte Maschine gehandelt haben sollte. Das Flugzeug soll Platz für etwa zehn Menschen geboten haben.

Feuerwehr und Rettungsdienste sowie Kräfte des Zivilschutzes seien am Unglücksort und kümmerten sich um die Passagiere, teilte der Flughafen auf Twitter mit. Das Flugfeld bleibe bis auf Weiteres geschlossen. Reisende sollten sich auf der Internetseite informieren. Zur psychologischen Betreuung sei eine Hotline eingerichtet worden, schrieb Maltas Gesundheitsminister Chris Fearne auf Twitter.

Laut „Times of Malta“ wurden brennende Wrackteile bis auf die Straße außerhalb des Flughafens zwischen den Dörfern Kirkop und Safi geschleudert. In einem von der Zeitung veröffentlichten Video war zu sehen, wie eine schwarze Rauchwolke von der Startbahn aufstieg.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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