Uno-Vollversammlung
Ahmadinedschad spart sich Entgleisungen

Einige freuten sich auf die Rede Ahmadinedschads, andere fürchten den Poltergeist, wieder andere erscheinen erst gar nicht. Der von vielen erwartete Eklat in der Uno-Vollversammlung ist ausgefallen.
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New YorkIrans Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat bei seiner mit Spannung erwarteten Rede vor der UN-Vollversammlung den Westen und Israel für Missstände in der Welt verantwortlich gemacht. Allerdings kam es am Mittwoch nicht zu dem von Beobachtern erwarteten Eklat, weil Ahmadinedschad in New York auf wüste antisemitische oder antiwestliche Ausfälle und Beschimpfungen verzichtete.

Wettrüsten und die Einschüchterung durch Atomwaffen und Massenvernichtungswaffen seien vorherrschend, sagte Ahmadinedschad während seiner halbstündigen Rede in New York. Israel warf er vor, sein Land direkt zu bedrohen: „Die ständige Bedrohung unserer großen Nation durch die unzivilisierten Zionisten (Israel) ist ein klares Beispiel dieser bitteren Realität.“

In einer ersten Reaktion sprach Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Mittwoch von einem schwarzen Tag für all jene, die im Plenarsaal sitzen geblieben seien und diesen hasserfüllten Worten zugehört hätten. In einem Brief an seine Landsleute versprach Netanjahu vor seine Abreise zur Vollversammlung in New York, er werde sich auf alle erdenkliche Art und Weise dafür einsetzen, damit der Iran keine Atomwaffen erhalte. Die Reden von Netanjahu sowie von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas am Donnerstag werden mit Spannung erwartet.

Israel hat im Atomstreit mit dem Iran indirekt mit einem Militärschlag gegen iranische Nuklearanlagen gedroht. Der Westen und Israel verdächtigen den Iran, unter dem Deckmantel eines zivilen Nuklearprogramms Atomwaffen zu entwickeln. Die Führung in Teheran bestreitet das.

Anders als bei früheren öffentlichen Auftritten verzichtete Ahmadinedschad auf antisemitische Ausfälle, die Leugnung des Holocausts oder den Vorwurf, die USA hätten die Terroranschläge vom 11. September 2001 selbst inszeniert. Auf den Bürgerkrieg in Syrien ging er nicht ein. Der Iran ist Verbündeter von Syriens Machthaber Baschar al-Assad.

Ahmadinedschads vorerst letzte Rede vor der UN-Vollversammlung war moderater als seine Reden in den sieben Jahren zuvor. Dennoch waren die Delegationen der USA und Israels erst gar nicht im Plenarsaal erschienen. Die diplomatischen Vertreter der EU-Staaten blieben diesmal bis zuletzt auf ihren Plätzen. Die meisten Länder waren nur mit Vertretern unterhalb der Botschafterebene erschienen.

Ahmadinedschad beklagte in den 32 Minuten Redezeit - 15 waren erlaubt - den Zustand der Welt, die unter Hochrüstung, Arroganz und Armut leide. Er plädierte für eine neue, gerechte Weltordnung, in der jedermann gleich sei.

„Ich glaube nicht, dass Muslime, Christen, Juden, Hindus, Buddhisten und andere irgendwelche Probleme miteinander haben oder sich feindlich gegenüberstehen“, sagte Ahmadinedschad. „Sie können friedlich nebeneinander bestehen und in einer Atmosphäre von Frieden und Freundschaft leben. Sie alle sind der Sache der Gerechtigkeit, Reinheit und Liebe ergeben.“

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Atomvorwürfe ein „Vorwand des Westens“

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  • Semiten, die auch nach heutigem Stand der Forschung keine riligiösen Juden waren, gab es schon zu Moses mythischen Zeiten nicht. Nicht einaml David und sicher auch nicht Goliath waren Semiten. Palästinenser bzw. auch die nicht einmal 10 Prozent der jüdischen Urbevölkerung sind eher ethnische Nachfahren eines persisch, babylonisch, griechisch, ägytischen, aramäischen Völkergemisches. 'Israel' ist die neue Bezeichnung für einen Staat. Staatsbürgerschaft ist jüdisch und nicht etwa israelisch. lt. jüdischen Offiziellen Erhebungen haben 80 Prozent des Weltjudentums deutsch-russischen Migrationshintergrund. Daran ändert sich auch nichts, wenn die Rdaktion aus Unwissenheit allgemein bekannte Fakten der Zensur opfert bzw. diverse Politiker ihre slawischen Namen abgelegt haben. So viel zur angeblichen Meinungsfreiheit in Deutschland.

  • Ahmadinedschad wird bei uns gern falsch zitiert und vorverurteilt. Antisemitismus ist ein falscher Vorwurf, den in der Region wohnen fast nur Semiten wie die Palesinenser, die Israelis dagegen sind mehrheitlich keine Semiten.
    Es ist an der Zeit die wirklichen Agressoren zu nennen, nur traut sich bei uns kaum einer!

  • ..nicht aufbrinngen

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