Unruhen
Französische Polizisten wegen Misshandlung suspendiert

Die französische Regierung hat acht Polizisten im Zusammenhang mit der Misshandlung eines Festgenommenen nach den nächtlichen Krawallen suspendiert. Der französische Versicherungsverband gab unterdessen eine Schätzung des bisherigen Versicherungsschadens durch die landesweiten Krawalle bekannt.

HB PARIS. Das französische Innenministerium teilte am Donnertag mit, zwei der suspendierten Polizisten würden verdächtigt, einen jungen Mann geschlagen zu haben, der nach Krawallen am Montag in Seine-Saint-Denis nördlich von Paris festgenommen worden war. Die sechs anderen Beamten hätten dem Vorfall zugesehen. Dies habe eine polizeiinterne Untersuchung ergeben. Der junge Mann habe leichte Verletzungen an den Füßen und am Kopf erlitten.

Der französische Versicherungsverband FFSA schätzte am Donnerstag, dass bei den Jugendkrawallen in französischen Vorstädten bisher ein Versicherungsschaden von 200 Millionen Euro entstand. Davon entfalle etwa ein Zehntel auf angezündete Autos, teilte der Verband mit. Seit dem 27. Oktober sind rund 6600 Autos angezündet und Dutzende Schulen, Sporthallen, Lager und Geschäfte durch Brandanschläge zerstört oder schwer in Mitleidenschaft gezogen worden.

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