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Unternehmenssteuer: Deutschland und Frankreich legen Grünbuch vor

Deutschland und Frankreich werden am Montag bei ihren Regierungskonsultationen ein „Grünbuch“ für eine mögliche Angleichung der Unternehmenssteuern vorlegen. Zudem planen die Länder einen gemeinsamen Forschungsfonds.

Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Quelle: dapd
Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Quelle: dapd

Paris/BerlinDas von den Finanzministerien beider Länder erarbeitet Papier analysiere die Steuersysteme und gebe Empfehlungen, wie die Unternehmenssteuern angeglichen werden könnten, hieß es am Sonntag in Berliner Regierungskreisen. Ziel sei es, auch Mittelständlern die grenzüberschreitende Arbeit zu erleichtern.

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Die Ideen müssten nun in der EU und mit den Parlamenten diskutiert werden, hieß es. Hintergrund ist, dass sich Deutschland und Frankreich auch als Vorreiter einer stärkeren finanz- und wirtschaftspolitischen Koordinierung auf EU-Ebene sehen. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy hatten den Finanzministerien 2011 den Auftrag erteilt, Wege zur Angleichung beider Steuersysteme zu erarbeiten.

Zudem soll am Montag ein deutsch-französischer Forschungsfonds gegründet werden, in den in diesem Jahr 27 Millionen Euro fließen sollen, hieß es im Bundesforschungsministerium. Ministerin Annette Schavan und ihr französischer Kollege Laurent Wauquiez hätten eine engere bilaterale Forschung beschlossen. Dabei soll es um die Schwerpunkte Umwelt- und Rohstofftechnologien sowie Medizinforschung und die Biotechnologie gehen.

  • 06.02.2012, 00:36 UhrWolfgangPress

    Was die deutsch-französischen Beziehungen betrifft, so können die doch nur auf dem aufgebaut werden, was De Gaulle und Adenauer geschaffen haben. Das was IM Erika und der Bonzai Napoleon jetzt machen, das ist nicht das was diese beiden GROSSEN EUROPÄER wollten.

    Das deutsche Steuerrecht ist kompliziert, aber nicht so kompliziert wie es oft dargestellt wird. Das betrifft zumindest die Einkommensteuer. Betrachtet man aber das gesamte Steuerrecht mit seinen vielen Einzelsteuern, dann trifft die Aussage zu 100% zu, dass das Steuerrecht kein Recht sondern ein Unrecht ist. Und die EU verkompliziert dieses auch auch so weit es die Mehrwertsteuer betrifft. Aber Kirchhoff Model war zwar nicht unbedingt gut, aber es war es wert darüber nachzudenken. Aber was Kirchhoff bezüglich der Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Verdummungs-tv geschaffen hat, ist zum Kotzen, einen Steuerfachmannes der er ja sein will, nicht angemessen.

  • 05.02.2012, 18:55 Uhrbgrimm

    Bevor man an eine Angleichung geht, sollte das deuschte Steuerrecht erstmal vereinfacht werden (weg mit all den Subventionen und Ausnahmetatbeständen). Es ist nicht gerecht und verstehehen tut man es auch nicht mehr (siehe hierzu auch die neuesten Aussagen des Präsidenten des höchsten Stetergerichts). Bei Prof. P- Kirchof ist die Alternative klar beschrieben. Ist denn Vergleichbarkeit der Steuersysteme überhaupt möglich. Frau Merkel hat 2005 für ein einfacheres und gerechteres Steuersystem geworben, aber wie bei so manchem ändern sich die politischen Aussagen kurzfristig. Als Steuerbürger, ohne den der Staat seine Leistungen nicht erbringen könnte, würde ich gerne die Dinge verstehen, aber vielleicht sollen die Dinge auch besser im Nebulösen bleiben. Hauptsache es werden möglichst viel Steuerm bezahlt.
    B. Grimm, Winnenden

  • 05.02.2012, 17:37 Uhrmargrit117888

    Was treibt diese Merkel da eigentlich alles?
    Ohne Parlament usw.
    Will sie um jeden Preis die Eigenstänidgkeit Deutschlands aufgeben?
    Die muß aufpassen, dass sie nicht von den Franzosen irgendwann in die Tasche gesteckt wird
    und es dann zu Verwerfungen mit Frankreich kommt
    Aber was erwarte ich schon von der stramemn DDR-Frau? Nichts

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