Untersuchung G20-Vorfall Polizist schuld an Tod eines Demonstranten

Am Rande der Demonstrationen zum G-20-Gipfel in London 2009 war ein obdachloser Zeitungsverkäufer getötet worden. Eine gerichtliche Untersuchung gibt nun einem Polizisten die Schuld.
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Der G-20-Gipfel in London war mit einem riesigen Sicherheitsaufwand verbunden. Doch anscheinend gingen manche Polizisten unverhältnismäßig gegen Demonstranten vor. Quelle: dpa

Der G-20-Gipfel in London war mit einem riesigen Sicherheitsaufwand verbunden. Doch anscheinend gingen manche Polizisten unverhältnismäßig gegen Demonstranten vor.

(Foto: dpa)

London Nach Ansicht der Geschworenen hatte ein Polizist "exzessive und unverhältnismäßige" Gewalt angewendet, was zum Tod des 47-jährigen Mannes führte.

Ian Tomlinson war am Rande der Demonstrationen zusammengebrochen und gestorben. Ein Pathologe hatte anfänglich festgestellt, dass er an natürlichen Ursachen ums Leben gekommen sei. Nach der Veröffentlichung eines Videos, das zeigt, wie Tomlinson von einem Polizisten in Schutzausrüstung zu Boden gestoßen wird, hatten mehrere andere Gerichtsmediziner aber befunden, dass sein Tod auch Ergebnis seiner Konfrontation mit der Polizei gewesen sein könnte.

  • dapd
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